Praxiserfahrung macht gelassen: E-Auto-Umfrage zeigt Vorteile
E-Auto-Umfrage: Praxis macht gelassen

Viele theoretische Bedenken gegenüber der E-Mobilität verflüchtigen sich in der Praxis. Das zeigt eine aktuelle Erhebung der Deutschen Automobil-Treuhand (DAT). Demnach können sich rund 40 Prozent aller Pkw-Halter in Deutschland grundsätzlich ein rein batterieelektrisches Fahrzeug vorstellen. Unter jenen, die bereits ein E-Auto gefahren sind, steigt dieser Anteil auf 51 Prozent. Gleichzeitig sinkt die klare Ablehnung in dieser Gruppe auf 17 Prozent, während sie im Durchschnitt aller Pkw-Halter 34 Prozent beträgt.

Vorbehalte bleiben trotzdem groß

Trotz der positiven Erfahrungen sind die Vorbehalte gegenüber der Elektromobilität weiterhin erheblich. Laut Umfrage fürchten rund zwei Drittel der Pkw-Halter, mit einem batterieelektrischen Auto liegenzubleiben. Der gleiche Anteil äußert Angst vor plötzlich auftretenden Batteriebränden. Noch stärker ausgeprägt sind finanzielle Bedenken, etwa wegen teurer Reparaturen oder Risiken beim Wiederverkaufswert.

Gemischtes Bild bei E-Auto-Besitzern

Bei den aktuellen E-Auto-Besitzern zeigt sich ein differenziertes Bild. Knapp drei Viertel berichten, dass die Witterung die Reichweite spürbar beeinflusst. 67 Prozent kritisieren die weiterhin mangelnde Preistransparenz an öffentlichen Ladesäulen. Gleichzeitig zeigen sich rund 80 Prozent der Befragten von der Technik ihrer Fahrzeuge begeistert und schätzen die ruhige und leise Fahrt. Die Praxiserfahrung macht also gelassen, doch die Infrastruktur und Kostenfragen bleiben Herausforderungen.

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