Hohe Kraftstoffpreise treiben Elektroauto-Absatz auf fast 30 Prozent
Hohe Kraftstoffpreise treiben E-Auto-Absatz auf fast 30 Prozent

Die Internationale Energieagentur (IEA) erwartet, dass der Anteil von Elektroautos am weltweiten Neuwagenabsatz in diesem Jahr auf fast 30 Prozent steigen wird. Grund dafür sind die stark gestiegenen Preise für Benzin und Diesel, ausgelöst durch den anhaltenden Iran-Krieg. In einer am Donnerstag veröffentlichten Studie berichtet die IEA von Absatzrekorden in 50 Ländern im zweiten Quartal.

Absatzsprung um 35 Prozent

Laut IEA stieg der weltweite Absatz von Elektroautos vom ersten zum zweiten Quartal um 35 Prozent. „Der Iran-Krieg hat die Schwankungen der Kraftstoffpreise wieder deutlich in den Fokus gerückt“, erklärte die Agentur. Elektrofahrzeuge böten die Chance, die Energiesicherheit für ölimportierende Länder zu verbessern und Verbraucher sowie Unternehmen vor Preisschwankungen zu schützen.

Politische Maßnahmen fördern E-Mobilität

Mehrere Länder in Südostasien, die stark von Ölimporten aus der Golfregion abhängig sind, haben Steuervorteile eingeführt, um den Kauf von Elektroautos zu fördern. Diese Maßnahmen tragen zur Beschleunigung der Elektromobilität bei. Die IEA betont, dass Elektrofahrzeuge heute „als Teil möglicher politischer Maßnahmen im Rampenlicht stehen, da sie die Chance bieten, die Energiesicherheit für Öl importierende Länder zu verbessern und gleichzeitig Verbraucher und Unternehmen vor Preisschwankungen zu schützen“.

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Regionale Unterschiede

Während der weltweite Trend klar nach oben zeigt, gibt es regionale Unterschiede. In Europa liegt der Anteil der Elektroautos an den Neuzulassungen bereits über dem globalen Durchschnitt, während in Nordamerika und Asien noch Aufholbedarf besteht. Die hohen Kraftstoffpreise beschleunigen jedoch den Umstieg auf elektrische Antriebe in allen Regionen.

Die IEA warnt jedoch, dass der Anteil der Elektroautos weiter steigen müsse, um die Klimaziele zu erreichen. Die aktuellen Zahlen zeigen einen positiven Trend, aber es bleibe noch viel zu tun, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren.

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