Beast Mighty 850 Plus im Test: Hype um Mini-Mixer gerechtfertigt?
Beast Mighty 850 Plus Test: Mini-Mixer überzeugt

Der Beast Mighty 850 Plus punktet im Test mit Retro-Style, kompakten Maßen und ordentlich Power. In Internet-Videos wird das Gerät gehyped, weil es klein und kräftig ist. Wir haben den Smoothie-Shootingstar getestet.

Kompaktes Design und erster Eindruck

Kleine Maße, große Mixleistung – so beschreibt Hersteller Beast seinen Smoothie Maker. Schon beim Auspacken wird klar: Dieser Standmixer ist anders. Kompakt, leicht und handlich. Der Standmixer-typische XL-Glaskrug fehlt, stattdessen liegen unterschiedlich große Becher aus Kunststoff mit Riffel-Optik im Paket. Mit maximal 38 Zentimetern Höhe und zehn Zentimetern Breite ist der Mixer deutlich kompakter als traditionelle Standmixer. Mit 2,2 Kilogramm Gewicht ist er zudem so leicht, dass er sich einfach bewegen lässt. Der Preis von 169 Euro für das 850-Watt-Modell wirft die Frage auf, ob die Leistung stimmt.

Alltags-Aufgabe 1: Proteinpulver-Smoothie

Im Alltag nach dem Fitnessstudio ist ein cremiger Eiweiß-Shake mit Haferflocken und tiefgekühlten Beeren ein Ritual. Der Beast-Standmixer meistert diese Aufgabe problemlos. Der größte Mixbehälter (knapp 800 ml) wird zur Hälfte mit Mandelmilch gefüllt, dazu TK-Beeren, kernige Haferflocken und zwei Messlöffel Eiweißpulver. Laut Bedienungsanleitung zuerst Flüssigkeit, dann feste Bestandteile und zum Schluss das Pulver. Ein Lifehack aus dem Internet: dreimal kurz auf die Powertaste drücken, dann knapp zwei Sekunden gedrückt halten, um den Mix-Zyklus zu starten. Das Ergebnis ist seidenweich und cremig, ohne Stückchen. Volle Punktzahl.

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Alltags-Aufgabe 2: Crushed Ice

Für Cocktails zu Hause ist Crushed Ice gefragt. Mit 850 Watt ist der Beast Mighty Plus nicht übermäßig motorisiert – es gibt Hochleistungsmixer mit 2.000 Watt. Der Test mit runden Eiskugeln zeigt: Die Klingen erwischen die Kugeln kaum, selbst nach mehreren Mixstößen entsteht kein Crushed Ice. Mit klassischen Eiswürfeln gelingt es besser: Das Crushed Ice sammelt sich an der geriffelten Wand des Bechers und hat eine ideale Konsistenz. Die Lautstärke beträgt knapp 90 Dezibel, gemessen mit einer App. Leiser wird es, wenn der Becher zu mindestens einem Drittel mit Flüssigkeit gefüllt ist.

Alltags-Aufgabe 3: Mandeln zu Nussmus

Nussmus selbst herstellen ist günstiger, aber der Beast-Mixer hat Schwierigkeiten. 300 Gramm geröstete Mandeln ohne Flüssigkeit werden im mittelgroßen Becher gemixt. Die Klingen rotieren, Mandeln fliegen durch den Becher. Die besten Ergebnisse erzielt man mit kurzen Mixstößen, aber nach fünf Minuten ist das Mandelmus eher ein Brei mit kleinen Stückchen. Der Motorblock wird nicht übermäßig warm, aber das Mus ist leicht warm. Geschmacklich überzeugt es, doch die Reinigung ist schwierig: Die Riffelstruktur des Tritan-Bechers sorgt dafür, dass etwa ein Drittel der Masse zwischen den Rillen hängen bleibt. Die Becher sind spülmaschinenfest.

Fazit zum Beast Mighty 850 Plus

Der Beast-Standmixer überzeugt durch coole Optik, hochwertige Haptik und kompakte Maße. Mit 2,2 Kilogramm ist er leicht und nimmt wenig Platz weg. Die Motorleistung von 850 Watt reicht für Alltagsaufgaben wie Smoothies oder Protein-Shakes. Für Nussmus oder Hummus ist ein Multi-Zerkleinerer besser geeignet. Beast bietet den Mixer in zehn Farben und mit unterschiedlichem Zubehör an; die günstigste Variante kostet 139 Euro. Angesichts der guten Verarbeitung ist der Preis gerechtfertigt. Fazit: Schick, stark, schnell gereinigt – der Hype um das Gerät ist gerechtfertigt.

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