Das Berliner KI-Start-up Almetra hat in einer Series-A-Finanzierungsrunde 16,3 Millionen Euro eingesammelt. Das Unternehmen filmt Mitarbeitende und Roboter in der Produktion, analysiert die Arbeitsschritte mit Künstlicher Intelligenz und identifiziert Ineffizienzen. Bei Kunden wie Bosch, ABB, Siemens Energy und Viessmann konnte die Produktivität um 20 Prozent gesteigert werden.
Investoren überzeugt von messbaren Ergebnissen
Zu den Geldgebern zählen die Risikokapitalgeber Blisce/, NAP, Merantix Capital und Robin Capital. Bereits im Frühjahr 2024 hatte Almetra rund 4,5 Millionen Euro aufgenommen. Sam Giber, Partner beim Investor Blisce/, sagt: „Die Fertigungsindustrie bildet das Rückgrat der globalen Wirtschaft.“ Und Almetra habe bereits bewiesen, dass das Unternehmen „messbare Ergebnisse für einige der weltweit führenden Industrieunternehmen liefern kann“.
Expansion in die USA geplant
Mit dem frischen Kapital will das Start-up nun seine Expansion in die USA vorantreiben und die eigene Technologie weiterentwickeln. Das 2022 von Maximilian Fischer und Silviu Homoceanu gegründete Unternehmen firmierte bislang unter dem Namen Deltia AI. Die Umbenennung markiert einen Strategiewechsel: Lag der Fokus bislang auf der Analyse manueller Produktionsabläufe, soll Almetra künftig eine umfassendere Daten- und Steuerungsebene für Fabriken werden.
Produktionssteigerung um 20 Prozent
Die KI-Software von Almetra filmt Mitarbeitende und Roboter bei der Arbeit, analysiert die einzelnen Schritte und bietet Optimierungsvorschläge. Die Unternehmen konnten ihre Produktivität im Anschluss um 20 Prozent steigern. Diese Ergebnisse überzeugten die Investoren von der Wirksamkeit der Technologie.



