Meta plant neue KI-Wearables und Abos gegen Milliardenverluste
Meta: Neue KI-Wearables und Abos gegen Verluste

Meta verstärkt seine KI-Strategie und arbeitet an mehreren neuen Geräten. Ein internes Schreiben, das an die Öffentlichkeit gelangte, offenbart, dass der Konzern nicht nur weitere KI-Brillen plant. Auch ein KI-Anhänger könnte Teil der nächsten Produktgeneration werden. Gleichzeitig möchte das Unternehmen künftig stärker mit KI-Diensten und kostenpflichtigen Angeboten Einnahmen erzielen.

Wirtschaftlicher Druck als Treiber

Hinter den Plänen steht auch wirtschaftlicher Druck. Die Sparte Reality Labs, die für Smart Glasses, VR-Headsets und Software zuständig ist, verzeichnet seit Jahren hohe Verluste im zweistelligen Milliardenbereich. Deshalb richtet Meta sein Geschäft neu aus. KI-Brillen sollen zur zentralen Plattform für KI-Assistenten werden.

Neue KI-Brillen in Planung

Laut einem Bericht von „The Information“ sieht die interne Roadmap für die kommenden Monate mehrere neue Modelle vor. Bereits im Juni 2026 soll die KI-Brille „Modelo“ auf den Markt kommen. Im Herbst könnten die Varianten „Luna“ und „RBM2 Refresh“ folgen. Zum Jahresende plant Meta zudem die Brille „Mojito VIP“. Darüber hinaus testet der Konzern weitere Prototypen. Das Modell „Artemis“ gilt als möglicher Kandidat für Metas erste echte AR-Brille. Die Brille „SSG“ soll ihre Umgebung dauerhaft erfassen und analysieren können. Außerdem ist eine eingeschränkte Form der Gesichtserkennung vorgesehen.

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KI-Anhänger könnte 2027 kommen

Neben den Brillen arbeitet Meta laut dem Bericht auch an einem KI-Anhänger. Das Gerät befindet sich derzeit in internen Tests und könnte bereits 2027 vorgestellt werden. Bekannt ist bislang lediglich, dass eine Kamera integriert sein könnte. Weitere technische Details oder Informationen zum Design gibt es noch nicht. Für das Projekt könnte auch Wissen aus der Übernahme des Start-ups Limitless aus dem Jahr 2025 genutzt werden, das ebenfalls an einem KI-Anhänger gearbeitet hatte.

Meta setzt auf Abos und höhere Verkäufe

Laut dem internen Memo peilt der Konzern in der zweiten Jahreshälfte den Verkauf von rund zehn Millionen Geräten an. Im Vorjahr wurden insgesamt etwa sieben Millionen KI-Brillen verkauft. Zudem soll die Zahl der monatlich aktiven Nutzer der Wearables bis Jahresende auf 6,8 Millionen steigen. Laut dem Bericht von „The Information“ setzt Meta dabei verstärkt auf kostenpflichtige KI-Abonnements. Alex Himel, Vice President of Wearables, schreibt im Memo: „Um ein nachhaltiges Geschäft aufzubauen, das nicht allein von Hardwaremargen abhängt, müssen wir die Softwaredienste monetarisieren, die unsere Geräte von der Konkurrenz abheben.“

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