KI-Startup PhysicsX: 300 Millionen Dollar für Industrie-Revolution
PhysicsX sammelt 300 Mio. Dollar ein

Das britische Startup PhysicsX hat in einer Series-C-Finanzierungsrunde 300 Millionen Dollar eingesammelt und erreicht damit eine Bewertung von 2,4 Milliarden Dollar. Dies ist mehr als das Doppelte im Vergleich zur vorherigen Finanzierungsrunde, in der das Unternehmen noch mit knapp einer Milliarde Dollar bewertet wurde.

Investoren setzen auf KI in der Industrie

Angeführt wurde die Runde vom singapurischen Staatsfonds Temasek. Neu hinzugekommen sind Intrepid Growth Partners und M&G Catalyst. Die Chiphersteller Nvidia und Applied Materials, die bereits zuvor investiert hatten, beteiligten sich erneut. Dies zeigt das große Vertrauen in die Technologie des Startups.

Wie PhysicsX die Industrie verändern will

Das in London ansässige Unternehmen entwickelt KI-Modelle, die es Luft- und Raumfahrt- sowie Automobilkonzernen ermöglichen, Bauteile zu konstruieren, zu testen und zu montieren. Der Kern des Angebots ist ein KI-Modell, das das physikalische Verhalten von Objekten vorhersagt – nach Unternehmensangaben deutlich schneller als herkömmliche Simulationssoftware. Zu den Kunden zählen bereits Applied Materials, Siemens und Stellantis. Der Umsatz belaufe sich auf „nahezu 50 Millionen Dollar“, so Vorstandschef Jacomo Corbo.

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Wachstumsfeld Halbleiter

Zunehmend gewinnt PhysicsX auch Halbleiterhersteller als Kunden. Laut Corbo wird dieser Bereich bis Ende des zweiten Quartals das größte Segment des Unternehmens sein. Die KI-Simulation könnte die Chipfertigung revolutionieren, indem sie komplexe physikalische Prozesse schneller und präziser abbildet.

Mit der neuen Finanzierung will PhysicsX sein Wachstum weiter beschleunigen und die Marktposition in der Schwerindustrie und Halbleiterbranche ausbauen. Die Technologie verspricht, Entwicklungszeiten zu verkürzen und Kosten zu senken, was besonders in der aktuellen wirtschaftlichen Lage von großer Bedeutung ist.

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