iPhone 17e im Test: Mehr Speicher und Magsafe für 699 Euro - Wo Apple spart
iPhone 17e: Mehr Speicher und Magsafe für 699 Euro

iPhone 17e: Apples neues Einsteigermodell mit klaren Stärken und Schwächen

Cupertino - Für 699 Euro eröffnet Apple mit dem iPhone 17e einen neuen Einstieg in die iPhone-Welt. Das Gerät bringt im Vergleich zum Vorgänger iPhone 16e mehrere spürbare Verbesserungen mit, bleibt aber in einigen Bereichen bewusst zurückhaltend. Ein umfassender Blick auf die Neuerungen zeigt, wo der Hersteller aufrüstet und wo weiter gespart wird.

Technische Aufrüstung: Mehr Speicher, schnellerer Chip und praktisches Magsafe

Die größte Veränderung betrifft den internen Speicher: Statt bisher 128 Gigabyte (GB) bietet das iPhone 17e nun standardmäßig 256 GB Speicherplatz. Gegen einen Aufpreis von 250 Euro sind sogar 512 GB verfügbar. Damit reagiert Apple auf den wachsenden Bedarf an Speicherkapazität für Apps, Fotos und Videos.

Der neue A19-Prozessor sorgt für mehr Leistung, allerdings mit einer Einschränkung: Während das iPhone 17 mit fünf GPU-Kernen arbeitet, verfügt das 17e nur über vier. Dennoch verspricht der Chip flüssigere Abläufe und bessere Energieeffizienz.

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Eine besonders praktische Neuerung ist die Integration von Magsafe. Der Magnetring an der Geräterückseite ermöglicht das einfache Anbringen von Zubehör und drahtlosen Ladegeräten. Diese Funktion fehlte beim Vorgängermodell noch komplett. Mit Magsafe kommt auch die schnellere Qi2-Ladetechnik: Das iPhone 17e kann nun mit 15 Watt drahtlos laden, doppelt so schnell wie die bisherigen 7,5 Watt.

Weitere Verbesserungen: Energieeffizienz und robustere Bauweise

Apple hat auch an weniger sichtbaren Stellen nachgebessert:

  • Der neue C1X-Modemchip soll laut Herstellerangaben etwa ein Drittel weniger Strom verbrauchen als die Funktechnik im iPhone 16 Pro.
  • Das Displayglas erhält die Ceramic Shield 2-Beschichtung, die bereits in den höherpreisigen Modellen iPhone 17 und 17 Pro zum Einsatz kommt. Diese soll die Kratzfestigkeit deutlich erhöhen.
  • Als neue Farboption steht neben Schwarz und Weiß nun auch ein dezentes Blassrosa zur Auswahl.

Wo Apple weiter spart: Kamera und Display bleiben unverändert

Trotz der vielen Neuerungen gibt es auch Bereiche, in denen das iPhone 17e kaum Fortschritte zeigt:

  1. Die Kamera bleibt technisch nahezu identisch, verspricht aber verbesserte Porträtaufnahmen durch Softwareoptimierungen.
  2. Das 6,1-Zoll-Display verfügt weiterhin nicht über variable Bildwiederholraten (ProMotion) und bietet keine Always-on-Funktion. Das bedeutet, dass Informationen wie Uhrzeit oder Benachrichtigungen nicht permanent angezeigt werden.
  3. Die Dynamic Island, der interaktive Bereich am oberen Bildschirmrand, bleibt den teureren Modellen vorbehalten.

Preisvergleich: Das iPhone 17e im Kontext der Modellreihe

Mit 699 Euro für die Basisversion mit 256 GB Speicher positioniert sich das iPhone 17e klar als Einsteigermodell. Wer 512 GB Speicher wünscht, muss 949 Euro investieren. Zum Vergleich: Das iPhone 17 mit zwei Kameras, 6,3-Zoll-Display, 120-Hertz-Bildwiederholfrequenz, Dynamic Island und 256 GB Speicher kostet ebenfalls 949 Euro.

Das iPhone 17e bietet damit einen interessanten Kompromiss: Es kombiniert wesentliche technische Neuerungen wie mehr Speicher, Magsafe und einen aktuellen Prozessor mit einem attraktiven Einstiegspreis, bleibt aber in Bereichen wie Displaytechnologie und Kameraausstattung hinter den Flaggschiff-Modellen zurück.

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