KI-Krise 2028: Wirtschaftsforschungsinstitut warnt vor Millionen Arbeitslosen und Börsencrash
KI-Krise 2028: Millionen Arbeitslose und Börsencrash drohen

Globale Intelligenz-Krise: KI-Zukunftsbericht lässt Aktien abstürzen

Ein alarmierender Bericht des Wirtschaftsforschungsinstituts Citrini Research hat an den internationalen Finanzmärkten für erhebliche Verunsicherung gesorgt. Die am Sonntag veröffentlichte Analyse mit dem Titel „2028: Die globale Intelligenz-Krise“ datiert auf den 30. Juni 2028 und beschreibt rückblickend die Jahre 2026 und 2027 als Zeitraum einer regelrechten Epochen-Krise.

Börsenpanik durch KI-Ängste

Die düsteren Prognosen des Berichts lösten unmittelbare Reaktionen an der Wall Street aus. Das Wall Street Journal widmete dem Thema am Dienstag seine Titelseite. Bereits am Montag brachen die Aktienkurse zahlreicher Technologieunternehmen ein: Softwarefirmen wie Datadog, CrowdStrike und Zscaler verloren jeweils mehr als 9 Prozent ihres Wertes. Besonders hart traf es IBM mit einem Kurssturz von 13 Prozent.

Auch traditionelle Unternehmen wie American Express, KKR und Blackstone verzeichneten erhebliche Wertverluste, nachdem Citrini Research in seiner Analyse detailliert beschrieben hatte, warum deren Geschäftsmodelle durch die KI-Revolution gefährdet seien. Die Verbreitung des Berichts in sozialen Medien, wo ein entsprechender Tweet 25 Millionen Nutzer erreichte, verstärkte die Schock-Stimmung zusätzlich.

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Massenentlassungen und sozialer Kollaps

Der Kern der Citrini-Prognose beschreibt einen Teufelskreis: Künstliche Intelligenz ermöglicht Unternehmen zwar beispiellose Produktivitätsgewinne, führt aber gleichzeitig zu massiven Einsparungen und Entlassungen. Diese wiederum bewirken einen Einbruch der Konsumausgaben, was weitere Entlassungen und vermehrte KI-Investitionen nach sich zieht.

„Für jede neu geschaffene Stelle fallen Dutzende weg“, heißt es in dem Bericht. Anders als bei früheren technologischen Umwälzungen könne die Geschwindigkeit der KI-Revolution den Verlust an Arbeitsplätzen nicht ausgleichen. Zudem seien die neu entstehenden Jobs deutlich schlechter bezahlt als die wegfallenden Positionen.

Bürojobs besonders betroffen

Im Gegensatz zu früheren Automatisierungswellen trifft die KI-Revolution diesmal vor allem qualifizierte Büroberufe. „Die Zahl der offenen Stellen im Büro- und Dienstleistungssektor brach ein, während die Zahl der offenen Stellen im gewerblichen Bereich relativ stabil blieb“, schreiben die Forscher in ihrem fiktiven Rückblick aus dem Jahr 2028.

Besonders dramatisch: Die oberen 10 Prozent der Einkommensverteilung verlieren ihre Existenzgrundlage. Da diese Gruppe jedoch für etwa 70 Prozent des US-Bruttoinlandsprodukts verantwortlich ist, wirkt sich deren Kaufkraftverlust schnell auf die gesamte Volkswirtschaft aus. Citrini prägt dafür den Begriff „Geister-BIP“ – eine Wirtschaftsleistung, die zwar statistisch erfasst wird, aber nicht in der Realwirtschaft zirkuliert.

Soziale Folgen und politische Handlungsunfähigkeit

Die Analyse beschreibt auch die sozialen Konsequenzen der prognostizierten Entwicklung. Entlassene Angestellte aus gut bezahlten Positionen müssten sich mit deutlich schlechter bezahlten Jobs begnügen, etwa als Lkw- oder Uber-Fahrer – und dies nur so lange, bis auch diese Tätigkeiten durch autonomes Fahren obsolet werden.

Politische Gegenmaßnahmen wie eine „KI-Dividende“ zur Umverteilung der Gewinne kämen laut Citrini zu spät: „Während die Politiker streiten, zerfällt das soziale Gefüge schneller, als der Gesetzgebungsprozess voranschreiten kann.“ Die Arbeitslosenquote könnte dem Bericht zufolge bis 2028 auf über 10 Prozent steigen, während der S&P 500 um 38 Prozent von seinen Höchstständen fallen könnte.

Die Citrini-Analyse stellt damit fundamentale Fragen zur Zukunft der Arbeit in Zeiten rasant fortschreitender künstlicher Intelligenz und warnt vor wirtschaftlichen und sozialen Verwerfungen bisher unbekannten Ausmaßes.

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