Jahrzehntelang übersehen: Dino-Knochen in Schublade entdeckt
Dino-Knochen lag Jahrzehnte unerkannt in Schublade

Ein Knochen, der jahrzehntelang unbeachtet in einer Schublade lagerte, hat sich als Fossil eines bislang unbeschriebenen Dinosauriers aus der Antarktis entpuppt. Der Fund, der nun von Forschern des Naturhistory Museums und des Carnegie Museum of Natural History analysiert wurde, liefert wichtige neue Erkenntnisse über die Dinosaurierfauna des südlichsten Kontinents.

Zufallsfund mit großer Bedeutung

Der Knochen war offenbar bereits in den 1980er Jahren in der Antarktis gesammelt und dann in einer Museumssammlung abgelegt worden, wo er bis vor Kurzem unbeachtet blieb. Erst bei einer systematischen Durchsicht alter Bestände stießen Wissenschaftler auf das Fragment und erkannten seine Besonderheit. „Dieser Knochen lag buchstäblich jahrzehntelang in einer Schublade, bevor wir ihn genauer untersuchten“, erklärte ein Paläontologe des Naturhistory Museums. Die Analyse ergab, dass es sich um das Fossil eines bisher unbekannten Dinosauriers handelt.

Neue Art aus der Kreidezeit

Die genaue Einordnung der Art steht noch aus, doch erste Untersuchungen deuten darauf hin, dass das Tier in der späten Kreidezeit vor etwa 70 Millionen Jahren lebte. Die Antarktis war damals wärmer und von Wäldern bedeckt, was eine vielfältige Dinosaurierfauna ermöglichte. Der Fund ergänzt die spärlichen Fossilfunde aus dieser Region und hilft, die Verbreitung und Evolution der Dinosaurier besser zu verstehen.

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„Jeder neue Fund aus der Antarktis ist eine Sensation, weil die Fossilien dort extrem selten sind“, betonte ein beteiligter Forscher. Die Entdeckung zeigt, dass selbst in alten Museumssammlungen noch unbekannte Schätze schlummern können.

Bedeutung für die Paläontologie

Der Knochen wird nun detailliert untersucht, um die genaue Art zu bestimmen und die Verwandtschaftsverhältnisse zu anderen Dinosauriern zu klären. Die Ergebnisse werden in einer Fachzeitschrift veröffentlicht. Der Fund unterstreicht die Notwendigkeit, historische Sammlungen immer wieder neu zu sichten.

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