Vogelgrippe-Ausbruch im Vogelpark Walsrode: Voliere betroffen, Gesamtbestand gesichert
Vogelgrippe in Walsrode: Park geschlossen, Bestand gesichert

Vogelgrippe im Vogelpark Walsrode: Ausbruch in Meeresvögel-Voliere bestätigt

Im niedersächsischen Vogelpark Walsrode ist ein Ausbruch der hochpathogenen aviären Influenza, umgangssprachlich als Vogelgrippe oder Geflügelpest bekannt, festgestellt worden. Bei fünf plötzlich verendeten Enten und Gänsen innerhalb einer separaten Meeresvögel-Voliere des Parks wurde der Erreger nachgewiesen, wie der Landkreis Heidekreis in einer aktuellen Mitteilung bekannt gab.

Laborbestätigung und sofortige Maßnahmen

Der initiale Befund stammt vom Veterinäruntersuchungsinstitut Oldenburg und wurde anschließend durch das nationale Referenzlabor des Friedrich-Loeffler-Instituts auf der Insel Riems zweifelsfrei bestätigt. Als unmittelbare Konsequenz ordneten die Behörden die Tötung des gesamten Tierbestandes der betroffenen Voliere an. Parallel werden umfangreiche Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen eingeleitet, um eine weitere Ausbreitung des Virus innerhalb des Parks zu verhindern.

Erleichternd ist die Entscheidung der Veterinärbehörden, von einer Tötung des artenschutzrechtlich äußerst wertvollen Gesamtbestandes des Vogelparks zunächst abzusehen. Dieser Schritt unterstreicht die Priorität, die seltene und geschützte Arten genießen, und verhindert einen irreparablen Verlust für den Artenschutz.

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Vorübergehende Schließung und regionale Auswirkungen

Das Unternehmen bestätigte den Vorfall auf Nachfrage und kündigte an, dass der Vogelpark Walsrode vorübergehend seine Pforten schließen muss. Nach aktuellen Schätzungen wird der Betrieb für mindestens die beiden kommenden Wochenenden nicht aufgenommen werden können. Für Besucher bedeutet dies eine Planungsunsicherheit, für den Park entstehen wirtschaftliche Einbußen.

Für private Geflügelhalter in der näheren Umgebung des Parks ergeben sich nach Angaben der zuständigen Behörden hingegen keine unmittelbar einschränkenden Maßnahmen. Es handelt sich bei diesem Ereignis um den ersten laborbestätigten Ausbruch der Geflügelpest in Deutschland im Jahr 2026. Die Behörden überwachen die Situation weiterhin mit höchster Aufmerksamkeit, um eine Übertragung auf Hausgeflügelbestände zu verhindern.

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