François-Pierre Goy, Archivar an der Französischen Nationalbibliothek, entdeckte Anfang Februar ein Manuskript mit sieben bisher unbekannten Stücken für Flöte und Harfe von Wolfgang Amadeus Mozart. Die vergangene Woche erstmals aufgeführten Stücke sorgten für eine weltweite Sensation. Goy wirkt bescheiden und zurückgenommen, spricht ruhig und wählt seine Ausdrücke sorgsam. Das Medienecho habe ihn, schreibt er nach dem Gespräch, „wegen seiner Plötzlichkeit fast erschrocken“.
Der unverhoffte Fund in der Bibliothek
Goy stieß unvermutet auf die Sammlung, als er in den Beständen der Bibliothek recherchierte. „Der Name macht das Weltereignis – mehr als die Musik selbst“, sagt er im Gespräch. Die Stücke, die er fand, waren bis dahin völlig unbekannt. Ihre Entdeckung löste in der Musikwelt Begeisterung aus. Goy betont, dass der Fund nicht allein ihm zuzuschreiben sei, sondern der sorgfältigen Arbeit des Archivteams.
Die Bedeutung der Mozart-Stücke
Die sieben Stücke für Flöte und Harfe sind nach Expertenmeinung authentisch und stammen aus Mozarts später Schaffensperiode. Sie ergänzen das bekannte Repertoire um eine völlig neue Dimension. Goy erklärt: „Die Musik ist von großer Schönheit, aber der Name Mozart macht sie zu einem Weltereignis.“ Die Uraufführung fand vergangene Woche statt und zog internationale Aufmerksamkeit auf sich. Zahlreiche Medien berichteten über den Fund, der als Sensation gefeiert wird.
Goys Hintergrund und seine Arbeit
François-Pierre Goy ist nicht nur Archivar, sondern auch Restaurator. Er hat in der Schule Deutsch gelernt und schreibt gelegentlich Aufsätze auf Deutsch. Im Gespräch erklärt er, dass er die Kommunikation auch auf Deutsch führen könne. Seine Arbeit an der Nationalbibliothek umfasst die Pflege und Katalogisierung historischer Handschriften. Der Fund der Mozart-Partitur sei ein Höhepunkt seiner Karriere, aber er bleibe bescheiden: „Ich habe nur meine Arbeit getan.“
Reaktionen und Ausblick
Die Musikwissenschaft zeigt sich begeistert. Experten planen nun, die Stücke genauer zu analysieren und in den Kontext von Mozarts Schaffen einzuordnen. Goy hofft, dass die Entdeckung dazu beiträgt, Mozarts Werk besser zu verstehen. „Vielleicht gibt es noch mehr zu finden“, sagt er. Die Bibliothek prüft derzeit, ob weitere Manuskripte unentdeckt in ihren Beständen schlummern. Die Mozart-Stücke werden in den kommenden Monaten in verschiedenen Konzertsälen aufgeführt.



