Naomi Osaka in Wimbledon: Kimono-Outfit trotz strenger Kleiderregeln
Naomi Osaka: Kimono-Outfit trotz Wimbledon-Kleiderregeln

Die japanische Tennisspielerin Naomi Osaka hat mit ihrer Kleiderwahl in Wimbledon einmal mehr für einen Hingucker gesorgt. Trotz der strengen Kleiderregeln beim Rasenklassiker setzte sie auch in London ein modisches Statement.

Abgewandelter Kimono in Weiß

Die frühere Weltranglisten-Erste kam zu ihrem Erstrundenmatch beim dritten Grand Slam des Jahres gegen die Französin Elsa Jacquemot mit einer Art abgewandeltem Kimono ganz in Weiß und mit schwingenden Ärmeln auf den Platz. Vor dem Einschlagen legte Osaka ihr Outfit ab. In Wimbledon ist vorgeschrieben, dass die Kleidung der Tennisprofis fast ausschließlich weiß sein muss.

Filmreife Auftritte als Markenzeichen

Osaka ist für ihre extravagante Kleidung auf dem Tennisplatz bekannt. Auch bei den vergangenen Grand-Slam-Turnieren hatte sie aufsehenerregende Auftritte hingelegt. Bei den French Open war Osaka unter anderem mit einem Glitzer-Outfit zur Auftaktpartie gegen die Deutsche Laura Siegemund erschienen. „Weißt du, wenn der Eiffelturm nachts funkelt? Ich denke irgendwie, dass ich so aussehe“, hatte sie in Paris gesagt.

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Die 26-Jährige, die derzeit auf Platz 23 der Weltrangliste steht, zeigte sich in Wimbledon trotz der strengen Regeln kreativ. „Es ist immer eine Herausforderung, innerhalb der Regeln etwas Besonderes zu schaffen“, kommentierte ein Modeexperte. Osaka selbst betonte, dass sie ihre Persönlichkeit auch auf dem Platz ausdrücken wolle, ohne die Traditionen zu missachten.

Reaktionen auf Osakas Stil

In den sozialen Medien sorgte Osakas Auftritt für Begeisterung. Fans lobten ihren Mut, modische Akzente zu setzen. „Sie bringt frischen Wind ins Tennis“, schrieb ein Nutzer auf Twitter. Andere kritisierten, dass die strengen Kleiderregeln in Wimbledon überholt seien. Die All England Lawn Tennis Club (AELTC) verteidigte die Regeln jedoch als Teil der Tradition des Turniers.

Osaka, die bereits vier Grand-Slam-Titel gewonnen hat, kämpft derzeit um ihre Rückkehr in die Weltspitze. Ihr Wimbledon-Match gegen Jacquemot gewann sie in zwei Sätzen (6:4, 6:3). Mit ihrem modischen Statement hat sie einmal mehr gezeigt, dass sie nicht nur sportlich, sondern auch stilistisch eine der interessantesten Spielerinnen der Tour ist.

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