Der Krimitipp der Woche: »Medusa Protocol« stellt die Frage, was Auftragsmörder tun, wenn sie nicht mehr töten wollen. In einer New Yorker Kirche treffen sich die »Assassins Anonymous«, um über ihre Sünden zu sprechen und Buße zu tun. Doch dann landet plötzlich eine ihrer Kolleginnen in der brasilianischen Knasthölle.
Handlung und Hintergrund
Der Roman von Marcus Müntefering, erschienen am 25. Juni 2026, entführt die Leser in die düstere Welt ehemaliger Killer. Die Gruppe der »Assassins Anonymous« sucht in einer Kirche in New York nach Erlösung. Doch die Idylle wird jäh gestört, als eine der Frauen in einem brasilianischen Gefängnis inhaftiert wird. Die brutalen Kämpfe, die dort zum Alltag gehören, werden in dem Buch eindringlich geschildert.
Spannung und Kritik
Müntefering gelingt es, die Leser mit einer Mischung aus Action und moralischen Dilemmata zu fesseln. Die Frage nach Schuld und Vergebung steht im Mittelpunkt. Die Gefängnisszenen in Brasilien sind besonders intensiv und zeigen die Härte des dortigen Justizsystems. Laut Verlag ist das Buch für Fans von Thrillern und Kriminalromanen ein Muss.
Fazit
»Medusa Protocol« ist ein packender Krimi, der mit unerwarteten Wendungen und tiefgründigen Charakteren überzeugt. Die Geschichte der Auftragsmörder auf der Suche nach einem neuen Leben ist ebenso fesselnd wie beklemmend.



