Berlin feiert die Sommersonnenwende am längsten Tag des Jahres mit einem musikalischen Großereignis: der Fête de la Musique. Am heutigen Sonntag verwandelt sich die Hauptstadt in eine riesige Freiluftbühne mit 1.383 Konzerten an rund 300 Orten – so viele wie nie zuvor. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.
Vielfalt der Musikrichtungen und Akteure
Das musikalische Spektrum reicht von Blues über Hip-Hop, Heavy Metal und Indie-Pop bis hin zu Rock, Klassik und Jazz. Es treten sowohl Jugendbands als auch Mitglieder der Berliner Philharmoniker auf. Die Bühnen befinden sich vor allem in den Innenstadtbezirken, vor Spätis und Kneipen, in Biergärten und Parks oder mitten auf Kreuzungen. „Lasst uns rausgehen und die musikalische Vielfalt feiern“, heißt es in der Ankündigung der Veranstalter.
Rekordbeteiligung und 31. Ausgabe
Mit 1.383 Konzerten auf rund 300 Bühnen verzeichnet das eintägige Festival einen neuen Rekord an Auftrittsorten. Es ist die 31. Ausgabe der Fête de la Musique in Berlin. Die Geschäftsführerin des Music Board Berlin, Marie von der Heydt, betonte im RBB-Inforadio die Bedeutung der Veranstaltung für die Hauptstadt: „Musik hat eine starke verbindende Wirkung für die Menschen und kann so auch eine ganze Stadt miteinander verbinden, weil es in allen Bezirken Konzerte gibt.“
Finanzielle Herausforderungen
Allerdings sei die Organisation angesichts von Kürzungen der Landeszuschüsse schwieriger geworden, so von der Heydt. „Das merken wir natürlich extrem in der Organisation. Es koste Geld, eine kostenlose Veranstaltung zu organisieren. Wir hoffen natürlich sehr, das im nächsten Doppelhaushalt auch wieder darauf geachtet wird.“



