Bei brütender Hitze von über 30 Grad auf dem Mainzer Lerchenberg hat ZDF-Moderatorin Andrea Kiewel (61) ihre Live-Sendung „Fernsehgarten“ kurzerhand ins Wasser verlegt. Nach nur 41 Minuten warf die als „Kiwi“ bekannte Moderatorin alle Pläne über Bord und sprang im Kleid und mit Schuhen in den berühmten Show-Pool.
Spontaner Sprung ins kühle Nass
Kiewel beobachtete zunächst das Stand-up-Paddle-Polo-Spiel im Pool, bei dem die Sportler auf Boards stehen und einen Ball ins Tor befördern – wobei immer wieder jemand ins Wasser fällt. „Ich würde auch gerne reinfallen“, sagte sie neidisch. Als sie ihr Publikum fragte, wer ebenfalls ins Wasser springen wolle, brandete lauter Jubel auf. Ihre Bedenken: „Das Problem ist: Habe ich ein zweites Kleid? Was ist mit den Haaren? Sind Haare wichtig?“ Aus dem Publikum riefen Zuschauer: „Ach, rein mit dir!“ – und Kiewel sprang.
Unter dem Jubel der Zuschauer landete sie im Pool, der auf dem Lerchenberg längst Kultstatus hat. Das Becken fasst rund 410.000 Liter Wasser und ist 333 Quadratmeter groß. Es gehört seit Jahren zur festen Kulisse der ZDF-Show.
Chaos nach dem Sprung – Moderation aus dem Wasser
Nach dem Sprung herrschte kurz Chaos. Kiewel überredete zunächst einen Gast zum Mitspringen, dann wusste niemand so recht, wie es weitergehen sollte. Erst nach rund zwei Minuten reichte ihr eine Zuschauerin das Mikrofon, und Kiwi moderierte kurzerhand aus dem Pool weiter. Später verriet sie: Der Sprung war zwar geplant, aber erst für später – sie zog ihn wegen der Hitze spontan vor.
Nach dem nächsten Musikauftritt stand Kiewel wieder vor der Kamera – im nassen Kleid, mit Handtuch auf dem Kopf und Bademantel über den Schultern. „Ich habe es nicht geschafft, mich so schnell umzuziehen“, sagte sie. Wenig später erschien sie dann im gelben Ersatzkleid auf der Bühne.
Kiewel war einst Leistungsschwimmerin
Dass sich Andrea Kiewel im Wasser so wohlfühlt, ist kein Zufall: Die Moderatorin war einst Leistungsschwimmerin und startete mehrfach bei DDR-Meisterschaften. 1979 gewann sie mit ihrer Staffel einen der wichtigsten Nachwuchswettbewerbe der DDR. 1982 belegte sie bei den DDR-Meisterschaften Rang sechs über 50 Meter Freistil.



