Die letzte WM-Sendung der ARD wurde zum ultimativen Gefühlskino. Beim Finale zwischen Argentinien und England (2:1) standen Experte Bastian Schweinsteiger (40) und Moderatorin Esther Sedlaczek (41) im Mittelpunkt. Schweinsteiger, der sich in den vergangenen fünf Wochen mit Humor und Analysen an der Seite von Sedlaczek abgelenkt hatte, ließ beim letzten Auftritt seinen Emotionen freien Lauf.
Komplimente und Reitsport-Vergleiche
Schon der Programmauftakt war ein Genuss. Sedlaczek befragte Schweinsteiger nach den teils platten Auftritten der Halbfinal-Teams. Schweinsteiger retournierte ihre Frage mit einem ungewöhnlichen Reitsport-Vergleich: „Man muss bei beiden Teams sagen: Ein Pferd, ein gutes Pferd springt nur so hoch, wie es muss. Du, du machst das ja ganz anders in deinen Sendungen. Du schwebst ja darüber über diese Balken wie der Ludger Beerbaum früher, liebe Esther.“ Sedlaczek antwortete: „Also deine Bildsprache, die ist wunderschön. Wirklich wunderschön.“ Schweinsteiger fügte hinzu: „Du glaubst gar nicht, was da alles durch den Kopf durch geht manchmal.“ Sedlaczek konterte: „Ich will’s auch gar nicht wissen!“
Laut ersten Informationen der Bild-Zeitung hat Springreit-König Ludger Beerbaum (62) angesichts der Love-Vibes sofort sein Olympia-Gold von Barcelona (1992) zum Polieren aus der Vitrine geholt. Sollte die ARD Schweinsteiger jemals aus dem Programm nehmen, gäbe es für ihn einen Job als Stallbursche auf Beerbaums Turnierstall in Riesenbeck (Kreis Steinfurt/NRW). Schweinsteiger, der gerne die Phrase „à la bonne heure“ (deutsch: bravo) verwendet, wäre als Turnier-Typ prädestiniert.
13,7 Millionen Zuschauer und ein leerer Zettel
13,7 Millionen ARD-Zuschauer wurden Zeuge, wie Schweinsteiger England-Coach Thomas Tuchel (52) als „Genie und Wahnsinn in einer Person“ charakterisierte. Zur Pause hatte er einen Spezialgag vorbereitet: Auf Sedlaczeks Frage nach den Höhepunkten der ersten Hälfte zeigte er ein leeres, weißes Blatt in die Kamera und frotzelte: „Ich habe mir die Mühe gemacht, alle Großchancen aufzuschreiben!“ ARD-Kommentator Tom Bartels (60) überzeugte ebenfalls: „Heute gibts für England kein Wonderwall und auch kein Hey Jude, heute gibts nur die ganze Ehrenrunde mit Leo Messi.“
Emotionale Abschiedsszene
Nach dem Spiel begann das kollektive Heulen: Harry Kane weinte, Final-Held Lautaro Martínez weinte im Interview, Jude Bellingham weinte. Auch Frau Messi weinte bereits seit der Halbzeit. Sorgen machte man sich um Tuchel, den die englische Presse für seine Defensiv-Umstellung in der zweiten Trinkpause kritisierte. Sein neuer Spitzname: Twiggy Tuchel, angelehnt an das Super-Magermodel Lesley Hornby (76) alias Twiggy.
Schweinsteiger, der sagte: „Es tut weh zu sehen, wie gut es die anderen Nationen im Gegensatz zu unserer Nationalmannschaft machen“, ging zum Sendungsfinale voll auf Kuschel-Attacke. Er legte den Arm um Sedlaczek und zog sie heran. Sedlaczek meinte: „Ich freue mich auf alles, was da noch so kommt an Turnieren. Jetzt überlasse ich dir den Abschlusssatz …“ Schweinsteiger antwortete: „Vielen Dank ans ARD-Team. Esther, komm her! Eine Umarmung dürfen wir ja jetzt auch mal machen!“
Ausblick auf die nächste Sendung
Der Esther-Schweini-Entzug wird in den nächsten Wochen kein leichter sein. Sollte ARD-Gefühlsprofessor Florian Silbereisen (44) Hobbysänger Schweinsteiger (Top-Karaoke-Song: „Life is life“) und Sedlaczek nicht zur nächsten Sendung am 17. Oktober in Dortmund auf die Bühne holen, droht eine Schlagerboom-TV-Kritik.



