Bares für Rares: Bauhaus-Box mit Starck-Plänen erzielt 2.700 Euro
Bauhaus-Box erzielt 2.700 Euro bei Bares für Rares

In der heutigen Ausgabe von „Bares für Rares“ mit Horst Lichter sorgte ein ungewöhnliches Design-Objekt für das höchste Gebot: eine sogenannte „Bauhaus-Box“ mit vollständigen Hausbauplänen des Designers Philippe Starck. Das Stück wurde von einem Ehepaar aus Hamburg eingebracht, das die Box ursprünglich in Frankreich erworben hatte, als ein Bauprojekt in Mecklenburg-Vorpommern geplant war. Letztlich wurde ein fertiges Haus gekauft – die Box blieb ungenutzt, aber vollständig erhalten.

Expertise: Ein Koffer zum Hausbau

In der Expertise wurde die Box als „Koffer zum Hausbau“ beschrieben. Sie enthält detaillierte Baupläne, mehrere Hefte, eine Videokassette, einen Zimmermannshammer sowie eine französische Flagge. Insgesamt wurden lediglich 500 Exemplare produziert. Besonders hervorgehoben wurde ein Planband mit der typischen Signatur von Philippe Starck sowie einer zusätzlichen originalen Handsignatur, die später eingeholt wurde. Gebrauchsspuren wie kleinere Kratzer wurden erwähnt, die Vollständigkeit jedoch ausdrücklich betont.

Persönliche Geschichte und Digitalisierung

Die persönliche Geschichte hinter der Signatur wurde ebenfalls thematisiert: Über einen Bekannten gelangte das Planband nach Paris zu einem Treffen mit dem Designer und kehrte Jahre später unterschrieben zurück. Ergänzend wurden die Inhalte digitalisiert und stehen auch als 3D-Modell zur Verfügung. Die Box stammt aus den 1990er-Jahren und steht für ein Konzept eines vergleichsweise preisgünstigen Einfamilienhauses mit rund 138 Quadratmetern und Veranda. Die Expertenschätzung lag bei 2.000 bis 2.500 Euro.

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Händlerraum: Gebote steigen auf 2.700 Euro

Im Händlerraum sorgte das Objekt sofort für Interesse. Nach ersten Rückfragen zu Inhalt und Funktion wurde klar, dass es sich um einen vollständigen Baukasten für ein Einfamilienhaus handelt. Die Gebote stiegen zügig von 500 Euro über mehrere Stationen bis auf 2.700 Euro. Damit wurde die obere Schätzung übertroffen, und die Box erzielte den höchsten Preis der Folge.

Weitere Raritäten der Sendung

Hier eine Übersicht der weiteren Raritäten aus der heutigen Sendung und die Einschätzung des Expertenteams von „Bares für Rares“:

  • KPM-Porzellanvase („Barflasche“) mit Kobaltblau-Dekor: Eine flaschenförmige Vase der KPM, entworfen 1953; mit handbemaltem Dekor und Familiengeschichte. Expertenschätzung: 150 bis 180 Euro.
  • Porträt-Ring mit Gouache-Miniatur und Bergkristall: Ring aus 333er Gold mit Miniaturporträt unter Bergkristall, datiert um 1790; vermutlich Verlobungsschmuck. Expertenschätzung: 500 bis 600 Euro.
  • Reisekoffer „Cube“ von Oshkosh (1920er-Jahre): Würfelförmiger Reisekoffer mit Canvas, Leder und Messingbeschlägen; Schloss defekt, innen unvollständig, dekorativ genutzt. Expertenschätzung: 180 bis 250 Euro.
  • Silberne Mokkalöffel mit Pferdeemaille (1958): Set aus sechs vergoldeten Silberlöffeln mit Emailledekor und Originalbox; zwei Stück leicht beschädigt. Expertenschätzung: 150 bis 200 Euro.

Ob und für wie viel Geld die weiteren Stücke über den Händlertresen gingen, erfahren Sie in der heutigen Folge von „Bares für Rares“ im ZDF.

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