Die US-Krankenhausserie „General Hospital“ hat einen historischen Meilenstein erreicht: Am 15. Juli 2026 wurde die 16.000. Episode im US-Fernsehen ausgestrahlt. Damit bleibt die Produktion die am längsten laufende US-Dramaserie und zugleich die erfolgreichste amerikanische Daily-Soap.
Seit 1963 ununterbrochen auf Sendung
Als „General Hospital“ erstmals über die Bildschirme flimmerte, dauerte jede Folge noch 30 Minuten. Seit 1978 laufen die Episoden jeweils eine Stunde. Über mehr als sechs Jahrzehnte entwickelte sich die Serie zu einer festen Größe im amerikanischen Fernsehen. Andere Erfolgsformate wie „NCIS“ mit über 20 Jahren Laufzeit oder „Die Simpsons“ mit inzwischen mehr als 30 Jahren wirken dagegen fast jung. Wie das Branchenmagazin „Variety“ berichtet, feierten Darsteller und Produzenten jetzt gemeinsam die Ausstrahlung der 16.000. Episode.
Rückkehr, Wiedersehen und ein bewegender Tribut
In der Jubiläumsfolge kehrt Jason Morgan nach Port Charles im Bundesstaat New York zurück. Außerdem finden Anna und Valentin wieder zueinander. Mit Dr. Tristan Roberts stößt zudem ein neuer Arzt zum Team des Krankenhauses. Hinter dessen Namen steckt eine besondere Geschichte. Die Figur wurde bewusst nach Tristan Rogers benannt. Der Schauspieler verkörperte von 1985 bis 2025 die Rolle des Robert Scorpio und starb im vergangenen Jahr. Mit der Namenswahl setzen ihm die Macher der Serie ein dauerhaftes Denkmal.
Rekordhalter mit 18 Emmy-Siegen
„General Hospital“ läuft inzwischen seit 63 Jahren im US-Fernsehen. Neben dem Rekord als am längsten laufende amerikanische Dramaserie hält die Produktion auch die Bestmarke bei den Daytime Emmy Awards. Insgesamt gewann die Soap bereits 18 der begehrten Auszeichnungen. Wer die Kultserie hierzulande sehen möchte, hat derzeit allerdings Pech: In Deutschland wird „General Hospital“ aktuell von keinem Streamingdienst angeboten.



