Ryan Gosling (45) steigt ins Marvel-Universum ein und wird der neue Ghost Rider. Auf der Comic-Con in San Diego gab Marvel-Chef Kevin Feige (53) die lang erwartete Besetzung bekannt. Für Gosling geht damit ein jahrelanger Traum in Erfüllung.
Der Wunsch wird Wirklichkeit
Bereits 2022 äußerte Gosling in einem Interview, dass Ghost Rider die Marvel-Figur sei, die er unbedingt spielen wolle. Nun, vier Jahre später, wird dieser Wunsch wahr. Laut Feige kam Gosling sogar mit einer konkreten Idee für die Rolle auf das Studio zu. „Er ist ein großer Fan der Comics. Er ist tatsächlich mit einer ganz konkreten Vorstellung zu uns gekommen, die auf bestimmten Comics basierte“, sagte der Marvel-Chef. Der Film soll 2028 in die Kinos kommen.
Nicolas Cage als Vorgänger
Ghost Rider gehört zu den kultigsten Marvel-Figuren. Der Motorrad-Stuntfahrer Johnny Blaze verwandelt sich in einen flammenden Rächer. Nicolas Cage (62) spielte die Rolle bereits in zwei Filmen, 2007 und 2012. Nun übernimmt Gosling. Regie führt Shawn Levy, der mit Gosling bereits für den kommenden Star-Wars-Film „Starfighter“ zusammenarbeitete.
Weitere Überraschungen von Marvel
Marvel nutzte die Comic-Con auch für die offizielle Ankündigung von „Black Panther 3“. Die Wahl für die Nachfolge von Chadwick Boseman (†43) fiel auf David Jonsson (32), bekannt aus „Alien: Romulus“. Er übernimmt die Rolle von T'Challa II, dem Sohn des ursprünglichen Black Panthers. Aus Respekt vor Boseman verzichtete Marvel bewusst auf eine Neubesetzung und führt die Geschichte mit dessen Sohn fort. „Black Panther 3“ kommt am 15. Dezember 2028 in die Kinos. Regisseur Ryan Coogler (40) kehrt zurück, außerdem sind Letitia Wright (32) als Shuri und Winston Duke (39) als M'Baku wieder dabei.
Ryan Reynolds sorgt für Lacher
Für den größten Lacher des Abends sorgte Deadpool persönlich. Ryan Reynolds (49) tauchte beim „Avengers: Doomsday“-Panel in einem Deadpool-Kostüm auf und gab sich als Fan aus dem Publikum aus. Als er nach einem möglichen Auftritt im Film fragte, wurde er von Robert Downey Jr. (61) jedoch abgewiesen. Reynolds versuchte es trotzdem weiter, ehe sein Deadpool trocken aufgab: „Keine weiteren Fragen.“ Die Halle feierte den Auftritt.



