Dreams – Gefährliches Verlangen: Drama über Arm und Reich enttäuscht
Dreams – Gefährliches Verlangen: Drama ohne Tiefe

Michel Francos neues Drama „Dreams – Gefährliches Verlangen“ startet in den deutschen Kinos. Der Film, der von den Gegensätzen zwischen Arm und Reich handelt, enttäuscht laut Kritikerin Barbara Schweizerhof jedoch durch mangelnde emotionale Tiefe.

Handlung und Besetzung

Im Mittelpunkt steht die Beziehung zwischen dem Tänzer Fernando, gespielt von Isaac Hernández, und seiner Wohltäterin Jennifer, dargestellt von Jessica Chastain. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein: Fernando kämpft mit den Härten des Lebens, während Jennifer in privilegierten Verhältnissen lebt. Ihre Liebe unter schwierigen Vorzeichen bildet den Kern der Erzählung.

Kritik: Zu wenig Mitgefühl

Barbara Schweizerhof bemängelt in ihrer Rezension, dass der Film zu wenig Haftfläche für Mitgefühl biete. Die Gegensätze zwischen den sozialen Schichten würden zwar thematisiert, aber nicht tiefgründig genug ausgelotet. Die Figuren blieben blass, ihre Motivationen unklar. Dadurch verpuffe die emotionale Wirkung, die für ein Drama dieser Art essenziell sei.

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Der Film versuche, die gesellschaftliche Kluft zu beleuchten, scheitere aber an einer oberflächlichen Inszenierung. Die Leinwandadaption lasse die Zuschauer kalt, statt sie in den Bann zu ziehen.

Fazit

„Dreams – Gefährliches Verlangen“ ist ein ambitioniertes Werk, das jedoch seine Ziele verfehlt. Trotz starker Darsteller wie Jessica Chastain und Isaac Hernández gelingt es Michel Franco nicht, die Zuschauer emotional zu erreichen. Wer ein tiefgründiges Sozialdrama erwartet, wird enttäuscht.

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