Die Trump-Regierung geht massiv gegen kritische Medien vor: Sie lässt Journalisten vorladen, stellt sie an einen digitalen Pranger und verklagt Verlage auf Millionenentschädigungen. Auch über Lizenzen und Fusionsgenehmigungen wird Druck ausgeübt. „Spätestens mit der zweiten Amtsübernahme ist jetzt eigentlich klar, dass hier fundamental die Macht der Exekutive ausgenutzt wird, um die Medien anzugreifen“, sagt Curd Knüpfer, Professor für politische Kommunikation an der University of Southern Denmark.
Rechte Medien dominieren die Öffentlichkeit
Die Folge dieser Strategie sei, dass rechte Medien die politische Öffentlichkeit dominierten und professioneller Journalismus in eine Nische verbannt werde. Knüpfer betont, dass einzelne Medien- und Tech-Unternehmen die Medienpolitik Trumps ausnutzten. „Es ist erschreckend, wie schnell amerikanische Unternehmen und Einzelakteure Trumps neue Medienpolitik ausgenutzt haben, um im Weißen Haus Dinge durchzusetzen“, so der Experte.
Millionenklagen und digitaler Pranger als Druckmittel
Die Regierung verklagt Zeitungsverlage und Fernsehsender auf Millionenentschädigungen. Zudem werden kritische Journalisten an einen digitalen Medienpranger gestellt, was ihre Glaubwürdigkeit untergräbt und sie wirtschaftlich schädigt. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Medienlandschaft zu verändern und regierungskritische Stimmen zu marginalisieren.
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