Als wäre nichts gewesen. Zwei Tage, nachdem bei einem Volksentscheid immerhin knapp die Hälfte der Schweizer für eine Einwohner-Obergrenze gestimmt hat, eröffnet mit der Art Basel die kosmopolitischste Veranstaltung des ganzen Landes. Als wäre nichts gewesen, parlieren auf der Kunstmesse also Galeristinnen und Galeristen, Sammler und Sammlerinnen auf Englisch, Französisch, Italienisch, Deutsch und Schweizerdeutsch, Japanisch und Chinesisch, während das normale, das eher für die Tickets als für die Kunst zahlende Volk erst zwei Tage später erwartet wird.
Überraschende Einsichten auf der Art Basel
Die Art Basel bleibt die wichtigste Kunstmesse der Welt und ist die kosmopolitischste Veranstaltung der gesamten Schweiz. 290 Galerien aus 43 Ländern sind vertreten. Neben teuren Kunstwerken gibt es auch ungewöhnliche Exponate wie ein Billy-Regal oder militärische Elemente. Diese Mischung aus Hochkultur und Alltagsgegenständen sorgt für Diskussionen unter den Besuchern.
Kunst und Politik im Dialog
Die zeitliche Nähe zum Volksentscheid verleiht der Messe eine politische Note. Während in der Schweiz über Zuwanderung debattiert wird, zeigt die Art Basel, wie international und offen die Kunstszene ist. Die Veranstaltung wird somit zum Symbol für kulturellen Austausch und globale Vernetzung.



