Berlin verliert drei Sterne-Restaurants
Berlin bleibt ein Hotspot für Feinschmecker, aber die Anzahl der Sternerestaurants ist gesunken. Der Gourmetführer „Guide Michelin“ zeichnete in der Hauptstadt 19 Restaurants mit Sternen aus – drei weniger als im Vorjahr. An der Spitze bleibt es bei einem Drei-Sterne-Restaurant und vier Zwei-Sterne-Lokalen.
Rutz verteidigt Spitzenposition
Das Restaurant „Rutz“ behauptet mit drei Sternen den ersten Platz und zählt damit bundesweit zu einer von zwölf Feinschmecker-Adressen der obersten Liga. Die Tester zeigten sich weiterhin überzeugt von der Qualität der führenden Berliner Gourmet-Tempel. Zwei Sterne gingen erneut an die Restaurants „Coda“, „Facil“, „Horváth“ und „Tim Raue“.
Drei Ein-Sterne-Restaurants weniger
14 Berliner Restaurants können sich erneut über einen Stern freuen, Neuzugänge gab es nicht. Die Zahl der Ein-Sterne-Gastronomien sank jedoch um drei Lokale: „Bieberbau“, „prism“ und „Skykitchen“ mussten ihren Stern aus dem vergangenen Jahr abgeben. In Brandenburg wurden erneut drei Restaurants mit einem Stern geehrt: Das „Sawito“ in Falkensee, in Potsdam das „Kochzimmer“ in der Gaststätte „Zur Ratswaage“ sowie die „Alte Überfahrt“ in Werder (Havel).
Deutschlandweit 339 Sternerestaurants
Insgesamt erhielten in Deutschland 339 Restaurants mindestens einen Stern. Zwölf Restaurants in der höchsten Kategorie von drei Sternen stellen die „deutsche Gastrospitze“. Der „Guide Michelin“ zählt neben dem „Gault&Millau“ zu den international führenden Restaurantführern. Schon ein Stern gilt als hohe Auszeichnung, drei Sterne stehen für „eine einzigartige Küche – eine Reise wert“.
So testen die Gourmet-Experten
Die Tester haben eine Ausbildung in der Gastronomie. Sie kommen unangekündigt und bewerten nach einheitlichen Maßstäben Zubereitung, Geschmack, persönliche Note, Preis-Leistungs-Verhältnis und gleichbleibende Qualität. Diese strenge Prüfung macht die Sterne zu einer begehrten Auszeichnung in der Gastronomie.



