Frank Peter aus Ueckermünde sucht eine ganz bestimmte DDR-Postkarte, die ihn und drei weitere Pioniere vor einem Relief des ehemaligen Traditionslagers „Klim Woroschilow“ in Templin zeigt. Die Aufnahme entstand während eines Aufenthalts im Pionierlager, den der heute in Leipzig Lebende als „aufregend und cool“ in Erinnerung hat.
In einem Schreiben an den Heimweh-Newsletter des Nordkurier berichtet Peter von Begegnungen mit Pionieren aus vielen Ländern, darunter auch aus Westberlin. Die Westpioniere hätten neue Spiele wie „Rüstungspfennige versenken“ mitgebracht und für Abwechslung gesorgt. Besonders beeindruckt war er von einer Büchse Coca-Cola sowie Auftritten von Petra Zieger und Gerhard Adolph, genannt Adi, von dem er ein Autogramm erhielt.
Die gesuchte Postkarte wurde angefertigt, aber Peter bekam nie ein Exemplar. „Mir wurde damals gesagt, dass demnächst eine neue Postkarte gedruckt wird, dann kam aber die Wende“, erklärt er. Auf Flohmärkten und im Internet suchte er vergeblich, bis er im „DDR-Postkarten-Museum“ fündig wurde – der Betreiber besitzt jedoch nur ein einziges Exemplar und möchte es nicht abgeben.
Peter hofft nun auf Hinweise aus der Bevölkerung, ob irgendwo in Templin oder Umgebung noch eine solche Karte existiert. Er ist überzeugt, dass es auch andere Varianten gab, sucht aber genau diese Aufnahme. Hinweise können an den Heimweh-Newsletter unter [email protected] gesendet werden.
Der Ostseeküstenradweg führt Frank Peter derzeit von Lübeck nach Ueckermünde, bevor er Anfang Mai nach Leipzig zurückkehrt. Vielleicht hat er dann eine gute Nachricht im Gepäck.



