Am Sonntag, den 21. Juni 2026, verwandelt sich Reinickendorf in eine Bühne für die Fête de la Musique. Erstmals ist der Bezirk Partnerbezirk des weltweiten Musikfestivals und bietet kostenlose Konzerte abseits des Großstadtrummels. Im Fokus steht die „Alte Fasanerie“, ein idyllisches Gelände zwischen Natur, Plattenbauten und Dorfcharme.
Hunderte Bühnen in Berlin – Reinickendorf als grüne Alternative
Während in ganz Berlin auf hunderten Bühnen Live-Musik erklingt, setzt Reinickendorf auf entspannte Atmosphäre. Das Programm in der Alten Fasanerie umfasst lokale Bands und Künstler aus verschiedenen Genres. „Wir wollen zeigen, dass Reinickendorf mehr zu bieten hat als nur Randlage“, sagt Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner (CDU). Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr und endet um 22 Uhr.
Vielfalt der Musik in einzigartiger Kulisse
Neben der Alten Fasanerie sind weitere Orte wie der Schäfersee und das Dorf Lübars beteiligt. Insgesamt sind rund 20 Stationen im Bezirk geplant. Besucher erwartet ein Mix aus Jazz, Klassik, Pop und Weltmusik. „Die Fête de la Musique ist ein Fest der Begegnung – und Reinickendorf bietet den perfekten Rahmen dafür“, so Organisatorin Sarah Müller.
Kostenlose Konzerte für alle Generationen
Der Eintritt ist wie bei der gesamten Fête de la Musique kostenfrei. Die Veranstalter rechnen mit mehreren tausend Besuchern in Reinickendorf. „Gerade Familien und ältere Menschen schätzen die ruhigere Umgebung“, erklärt Müller. Die Polizei erwartet keine größeren Sicherheitsprobleme. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) verstärken die Buslinien in den Außenbezirk.
Reinickendorf als neuer Hotspot der Musikszene
Die erstmalige Partnerschaft mit der Fête de la Musique ist Teil einer Kulturstrategie des Bezirks. „Wir möchten Reinickendorf als Kulturstandort etablieren“, sagt Demirbüken-Wegner. Bereits im Vorfeld gab es Workshops und Vorbereitungskonzerte. Die Resonanz sei überwältigend gewesen. „Viele Künstler haben sich beworben, um hier aufzutreten.“
Die Fête de la Musique findet jährlich am 21. Juni statt – dem längsten Tag des Jahres. In Berlin wird sie vom Senat und den Bezirken organisiert. Reinickendorf ist nach Spandau und Marzahn-Hellersdorf der dritte Außenbezirk, der als Partnerbezirk fungiert.



