Hævn beim Classic Open Air: Intime Sounds und epische Klangwelten
Hævn beim Classic Open Air: Intime Sounds und epische Klangwelten

Ein Abend der Kontraste

Das Classic Open Air in Berlin bot am vergangenen Wochenende ein besonderes Highlight: Die Band Hævn präsentierte eine Mischung aus intimen Sounds und epischen Klangwelten, die das Publikum in der Waldbühne in ihren Bann zog. Rund 8.000 Besucher erlebten einen Abend, der von ruhigen, fast meditativen Passagen bis hin zu orchestralen Höhepunkten reichte.

Die dänische Formation, bekannt für ihre cineastischen Kompositionen, spielte Stücke aus ihrem aktuellen Album „Echoes of Eternity“. Frontmann Mads Christensen erklärte in einer kurzen Ansprache: „Diese Musik ist für Momente der Stille und der Weite geschaffen – genau das haben wir heute Abend hier in Berlin gefunden.“

Intime Klänge und orchestrale Fülle

Besonders beeindruckend war die Akustik der Waldbühne, die selbst die leisesten Töne der Streicher und des Klaviers bis in die letzte Reihe trug. Die Band verzichtete weitgehend auf elektronische Verstärkung, setzte stattdessen auf natürliche Klangentfaltung. Zwischen den Stücken herrschte oft absolute Stille, die nur von Vogelgezwitscher unterbrochen wurde – ein bewusster Kontrast zu den späteren, fast monumentalen Klangteppichen.

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Die Setlist umfasste sowohl ältere Werke wie „Northern Lights“ als auch neue Kompositionen, die erstmals live präsentiert wurden. Laut Veranstalter war der Abend mit 8.200 Gästen ausverkauft – ein neuer Rekord für das Classic Open Air an einem einzelnen Abend.

Epische Soundlandschaften und Publikumsreaktionen

Der Höhepunkt des Abends war das Stück „The Great Beyond“, bei dem ein 40-köpfiges Orchester die Band unterstützte. Die Zuschauer reagierten mit stehenden Ovationen, die mehrere Minuten anhielten. Eine Besucherin aus Hamburg schwärmte: „Es war, als würde man durch eine Klanglandschaft reisen – mal sanft, mal überwältigend.“

Kritiker lobten die gelungene Balance zwischen Intimität und Größe. Die Zeitschrift „Kulturspiegel“ nannte den Auftritt „ein Meisterwerk der musikalischen Dramaturgie“. Das Classic Open Air, das noch bis Ende August läuft, hat mit Hævn einen weiteren Höhepunkt gesetzt.

Ausblick und weitere Termine

Das Festival bietet in den kommenden Wochen noch weitere Acts wie die Berliner Philharmoniker und den Singer-Songwriter Tom Gregory. Tickets sind nach Angaben der Veranstalter noch für einige Abende erhältlich. Hævn selbst kündigte eine kleine Clubtour für den Herbst an, die in Berlin, Hamburg und Köln Station machen wird.

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