Ikkimel provoziert im ZDF-MoMa: „Fußballmänner“-Rap spaltet Publikum
Ikkimel provoziert im ZDF-MoMa mit „Fußballmänner“-Rap

Die Rapperin Ikkimel hat am frühen Morgen im ZDF-„Morgenmagazin“ mit ihrem Lied „Fußballmänner“ für gemischte Reaktionen gesorgt. Während das Studiopublikum weitgehend regungslos verharrte, entbrannte in den sozialen Medien eine Diskussion über den Auftritt. Moderator Micky Beisenherz kommentierte auf Instagram: „Das ist von solch grotesker Komik!“ und verglich die Performance mit Hape Kerkelings legendärem Fernsehstreich „Hurz“.

Auftritt in der WM-Arena

Gegen 8.30 Uhr trat die Berliner Rapperin in der sogenannten WM-Arena des Morgenmagazins auf und rappte Zeilen wie „Fußballmänner, alles Penner. Bierbauch, Bratwurst, leckerschmecker“ sowie „Lattenkracher, Mertesacker, Tiki-Taka in 'nem Tanga“. Zum Abschluss rief sie „Guten Morgen Moma!“ und kicherte. Die Moderatoren Andreas Wunn und Philip Wortmann hatten den Auftritt zuvor eingeordnet: Manche feierten Ikkimel als Feministin, andere unterstellten ihr „teilweise vulgären Männerhass“.

Reaktionen und Einordnung

Nach der Performance wandte sich Wunn direkt an die männlichen Zuschauer: „Liebe Fußballmänner, nicht beleidigt sein. Das ist Provokation und Kunst und trifft gerade so richtig einen Nerv bei der Gen-Z.“ Ikkimel, bürgerlich Melina Gaby Strauss, ist bekannt für provokante Texte über Partys, Drogen und Sex, die sie mit schnellen Technobeats kombiniert. Der Auftritt im ZDF-Morgenmagazin spaltete das Publikum: Während einige die Darbietung als lustig empfanden, äußerten andere Kritik.

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Künstlerischer Hintergrund

Ikkimel hat sich in der deutschen Musikszene einen Namen gemacht, indem sie gesellschaftliche Tabus bricht und mit ihren Texten bewusst aneckt. Ihr Auftritt im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zur Primetime am Morgen unterstreicht ihren Anspruch, Kunst als Provokation zu verstehen. Die Diskussion um den Song zeigt, wie unterschiedlich künstlerische Freiheit und politische Korrektheit wahrgenommen werden können.

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