Sam Neill: Weltruhm durch „Jurassic Park“
Der neuseeländische Schauspieler Sam Neill, der als Paläontologe Dr. Alan Grant in Steven Spielbergs Blockbuster „Jurassic Park“ (1993) weltberühmt wurde, ist tot. Er starb am 13. Juli 2026 im Alter von 78 Jahren in Sydney. Seine Familie gab die Nachricht über seinen offiziellen Instagram-Account bekannt: „Sam ist heute in Sydney im Kreis seiner Lieben friedlich eingeschlafen.“
Krankheit während Promotion-Tour entdeckt
Bereits während der Promotion-Tour für seinen letzten Film „Jurassic World Dominion“ (2022) hatte Neill erste Symptome einer Krankheit bemerkt, die später zu seinem Tod führte. Details zur genauen Todesursache wurden von der Familie zunächst nicht veröffentlicht. Der Schauspieler hatte sich in den letzten Jahren öffentlich zu gesundheitlichen Problemen geäußert, darunter eine Krebserkrankung, die er jedoch überwunden hatte.
Karriere und Vermächtnis
Neill wurde am 14. September 1947 in Omagh, Nordirland, geboren und wuchs in Neuseeland auf. Seine Karriere umfasste über 100 Film- und Fernsehrollen, darunter „Das Piano“ (1993), „Die Schöne und das Biest“ (1987) und „Die Stunde der Jäger“ (1996). Sein Markenzeichen war die Rolle des Dr. Alan Grant, die er in allen sechs „Jurassic Park“-Filmen verkörperte. Zuletzt war er 2022 in „Jurassic World Dominion“ zu sehen, wo er erneut in die Rolle des Paläontologen schlüpfte.
Reaktionen aus der Filmbranche
Zahlreiche Kollegen und Fans würdigten Neill auf sozialen Medien. Regisseur Steven Spielberg erklärte: „Sam war ein außergewöhnlicher Schauspieler und ein wunderbarer Mensch. Seine Darstellung des Dr. Grant hat Millionen von Menschen inspiriert. Wir werden ihn sehr vermissen.“
Sam Neill hinterlässt seine Frau, die Schauspielerin Noriko Watanabe, und zwei Kinder. Sein Tod markiert das Ende einer Ära für die „Jurassic Park“-Fangemeinde und die Filmwelt insgesamt.



