Ex-Kanzlerkandidat Armin Laschet (65) hat sich in seiner Heimatstadt Aachen eine Lesung des Bestseller-Autors David Safier angesehen, bei der Passagen aus der neuen Krimikomödie „00-Laschet“ vorgetragen wurden. In dem Buch wird Laschet als tollpatschiger Spion dargestellt. Der CDU-Politiker trat sogar selbst auf die Bühne und rezitierte ein Kapitel.
Laschet als tollpatschiger Spion in Safiers neuem Krimi
David Safier, bekannt für seine „Miss Merkel“-Reihe, verwandelt Laschet in eine fiktive Figur: In einer alternativen Realität wird Laschet nach seiner gescheiterten Kanzlerkandidatur Bundespräsident und muss ungeplant einem Geheimdienst zuarbeiten, der sich unter Schloss Bellevue versteckt. Auf dem Buchcover hält der fiktive Geheimdienst-Laschet statt einer Pistole einen Haartrockner in der Hand. Der Slogan lautet „Lizenz zum Lachen“. Safier zeichnet Laschet als Menschen mit großem Herz, aber auch mit einer gemütlichen Attitüde – cool wie James Bond kommt er nicht rüber.
Laschet: „Man muss ein bisschen Humor mitbringen“
„Man muss ein bisschen Humor mitbringen“, sagte Laschet der Deutschen Presse-Agentur am Rande der Lesung im Forum der „Aachener Zeitung“. Und den habe er. Ungewöhnlich sei die Sache für ihn dennoch. „Als ich das erste Mal hörte, dachte ich, das sei ein Scherz. Aber es ist ja ein reales Buch.“ Er finde es nun auch „an sich gelungen“.
Hintergrund: Laschets unglückliches Lachen im Flutgebiet
Ein unglückliches Lachen von Laschet im Flutgebiet 2021 gilt als einer der Gründe, warum der CDU-Politiker nicht Kanzler wurde. Safier hat bereits Angela Merkel in seiner „Miss Merkel“-Reihe zu einer Hobby-Detektivin umgedeutet. Merkel-Besuche seiner Lesungen sind ihm jedoch nicht bekannt.



