Mikas Matrix #60: Was heißt hier Mann?
In der aktuellen Folge von Mikas Matrix spricht Bascha Mika mit dem Autor und UN-Women-#HeForShe-Botschafter Fikri Anıl Altıntaş über Männerbilder, toxische Männlichkeit und solidarisches Verhalten. Altıntaş beschreibt Männlichkeit als „Möglichkeitsraum“ voller Fragen und Erwartungen, an denen man scheitern kann. Er ist überzeugt, dass toxische Männlichkeit verlernt werden kann und möchte ein profeministischer Verbündeter sein.
Themen der Folge
- Welche Rollenmuster haben Altıntaş' Eltern ihm als muslimisch-türkisch gelesenem Jungen mitgegeben?
- Warum sind antifeministische Gegenbewegungen so erfolgreich?
- Was müssen Männer tun, um für Frauen attraktiv zu bleiben?
Über Fikri Anıl Altıntaş
Altıntaş beschäftigt sich in seinen Büchern und öffentlichen Beiträgen mit Männlichkeit, Herkunft, Rassismus, Familie, Verletzlichkeit und feministischer Verantwortung. Sein autobiografisches Buch „Im Morgen wächst ein Birnbaum“ erzählt von Herkunft, Vater-Sohn-Beziehungen und migrantischer Männlichkeit. Der Roman „Zwischen uns liegt August“ handelt von Familie, Verlust und Nähe. Zudem erschien sein Lyrikband „Geografie der Unruhe“.
Weitere Inhalte von Mikas Matrix
Empörung in der ukrainischen Zivilgesellschaft über neue Gesetzesvorhaben, ein mansplainiger Zwischenrufer, die gute Nachricht und Silke Burmesters Kolumne „Sexistische Kackscheiße“.
Sprachnachricht aus dem Ausland
Nelia Vakhovska, Germanistin und Übersetzerin aus der Nähe von Kiew, hat die Initiativgruppe Translators in Action mitgegründet und kuratiert mit Claudia Dathe das Projekt Cities of Translators Kyiv.
Kolumne „Sexistische Kackscheiße“
Die Journalistin und Kolumnistin Silke Burmester ist Gründerin von Palais-F*luxx, dem Onlinemagazin für Rausch, Revolte, Wechseljahre, das für ein zeitgemäßes Altersbild von Frauen kämpft.
Gute Nachricht
Afghanische Frauen können nach einer FIFA-Regeländerung wieder an offiziellen internationalen Spielen teilnehmen. Quelle: Reuters.



