Kunst hält kühl – zumindest in Ludwigshafen. Das Wilhelm-Hack-Museum hat sich an heißen Tagen zur „kostenfreien Kälteinsel“ erklärt. Bis einschließlich Sonntag, den 2. August, ist der Eintritt völlig frei. Danach gilt das Angebot an Tagen, für die mindestens 32 Grad Celsius vorhergesagt sind. Oberbürgermeister Klaus Blettner (CDU) betonte: „Wer der Hitze entkommen möchte, kann bei uns künftig nicht nur einen kühlen Kopf bewahren, sondern gleichzeitig Kunst erleben.“
11.000 Werke als kühle Oase
Die Ludwigshafener Stadtverwaltung machte das Museum offiziell zur Kälteinsel. Das Haus beherbergt rund 10.000 Kunstwerke, mit einem Schwerpunkt auf Kunst des 20. Jahrhunderts. Aktuell ist unter anderem eine Ausstellung des US-Künstlers Raymond Pettibon zu sehen. Das bekannteste Kunstwerk des Museums hängt jedoch außen: ein 55 Meter breites und 10 Meter hohes Keramikbild des Katalanen Joan Miró (1893–1983). Seit 2014 leitet der Kunsthistoriker René Zechlin das Haus.
Einladung zur Abkühlung
Die Aktion richtet sich an alle, die unter der Sommerhitze leiden. Die klimatisierte Umgebung des Museums bietet nicht nur frische Luft, sondern auch kulturelle Erlebnisse. Blettner hofft, dass viele Besucher das Angebot nutzen, um Kunst zu genießen, ohne ins Schwitzen zu geraten. Die Stadt Ludwigshafen, zweitgrößte Stadt Rheinland-Pfalz, setzt damit ein Zeichen gegen Hitzestress und für Kulturzugang.
Zusätzliche regionale Meldungen
Neben dieser Hitzeschutzaktion gibt es weitere Nachrichten aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland. So erschwert starker Wind die Löscharbeiten bei einem Feldbrand. Auch andere Bundesländer melden aktuelle Ereignisse: In Bayern wurde der Katastrophenfall wegen Bränden in den Chiemgauer Alpen ausgerufen; in Berlin und Brandenburg ermittelt die Polizei einen Verdächtigen nach einem brutalen Angriff. Die Vielfalt der lokalen Berichterstattung sorgt für ein umfassendes Bild der Lage in Deutschland.



