Mommseneck: Französische Klassiker im neuen „Théodor“ in Charlottenburg
Mit der Eröffnung des „Théodor“ kehrt der Berliner Unternehmer Yoram Roth in seinen Heimatkiez zurück. Die Brasserie am Mommseneck in Charlottenburg schreibt die Geschichte des traditionsreichen Standorts fort. Das Restaurant bietet französische Klassiker in einem modernen Ambiente und verbindet damit alte und neue Berliner Gastronomiekultur.
Rückkehr zu den Wurzeln
Yoram Roth, bekannt für seine erfolgreichen Gastronomiekonzepte, hat mit „Théodor“ einen Ort geschaffen, der an die Glanzzeiten des Mommsen-Ecks anknüpft. Das Ecklokal war jahrzehntelang ein Treffpunkt für Anwohner und Besucher. Roth selbst wuchs in der Nachbarschaft auf und sieht die Eröffnung als persönliche Rückkehr. „Hier habe ich als Kind oft gesessen“, sagt er. „Es ist eine Hommage an den Kiez.“
Französische Brasserie mit Berliner Seele
Die Speisekarte des „Théodor“ umfasst klassische französische Gerichte wie Steak Frites, Bouillabaisse und Crème Brûlée. Ergänzt wird das Angebot durch saisonale Spezialitäten und eine erlesene Weinauswahl. Das Team um Restaurantmanager Glenn Heppner, Eleni Ehret und Gil Vernikovsky legt Wert auf hochwertige Zutaten und authentische Zubereitung. Die Einrichtung verbindet Pariser Charme mit Berliner Lässigkeit: dunkle Holztische, Messinglampen und eine offene Küche schaffen eine einladende Atmosphäre.
Ein neues Kapitel für das Mommseneck
Das Mommseneck hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Nach der Schließung des früheren Lokals stand der Raum lange leer. Mit „Théodor“ erhält der Ort nun eine neue gastronomische Identität. Roth betont, dass er die Tradition des Viertels bewahren, aber auch zeitgemäße Akzente setzen möchte. „Wir wollen ein Ort sein, an dem sich die Nachbarschaft trifft – ob zum Geschäftsessen oder zum Feierabendbier.“
Die Eröffnung des „Théodor“ ist Teil einer Reihe neuer Gastronomieprojekte in Charlottenburg. Der Bezirk entwickelt sich zunehmend zu einer Hochburg für gehobene Küche und innovative Konzepte. Für Yoram Roth ist das „Théodor“ ein Herzensprojekt, das seine Verbundenheit mit dem Kiez unterstreicht. „Berlin ist immer im Wandel“, sagt er. „Aber manche Orte bleiben besonders – das Mommseneck ist einer davon.“



