Am Donnerstag, den 25. Juni 2026, beginnt in Berlin der diesjährige „Pride Month“. Einen Monat lang rückt die queere Community Themen wie Sichtbarkeit, Akzeptanz und Gleichberechtigung in den Mittelpunkt. Der Höhepunkt ist die große Parade zum Christopher Street Day (CSD) am 25. Juli 2026.
Ursprung und Programm des Pride Month
Der „Pride Month“ Berlin wurde 2021 vom Berliner CSD e.V. ins Leben gerufen, „um aktuellen Themen der queeren Community mehr Raum zu geben“, wie der Verein mitteilt. In diesem Jahr umfasst das Programm Ausstellungen, Fahrrad-Stadtführungen, Podiumsdiskussionen, Konzerte und Partys.
Queere Wahlarena und CSD-Gottesdienst
Mit Blick auf die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus ist eine „Queere Wahlarena mit den Spitzen der Politik“ geplant. Am 24. Juli lädt die Marienkirche zu einem „CSD-Gottesdienst: Liebe braucht die Community“ ein.
Straßenfest und Canal Pride
Ein weiterer Höhepunkt ist das „32. Lesbisch-schwule Straßenfest“ in Schöneberg am 18. und 19. Juli. Am 23. Juli findet die „Canal Pride“ statt: Zahlreiche Schiffe fahren als Demonstration und Party auf der Spree.
Dyke*March und CSD-Parade
Der „Dyke*March“ Berlin – eine Demonstration für lesbische Sichtbarkeit – startet am Vorabend des Berliner CSD am 24. Juli. Der Berliner Christopher Street Day ist eine der größten Veranstaltungen der lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans-, intergeschlechtlichen und queeren Community in Europa. Der CSD erinnert an die Aufstände der queeren Community in der Christopher Street in New York City (USA) von 1969.



