Neue Perspektiven im Fernsehen: RBB startet queere Filmreihe
Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) erweitert sein Programm um eine besondere Filmreihe: Unter dem Titel „Queer“ werden ab sofort regelmäßig Filme ausgestrahlt, die queere Lebenswelten und Perspektiven in den Fokus rücken. Die Reihe soll nicht nur unterhalten, sondern auch zum Nachdenken anregen und Vorurteile abbauen.
Vielfältiges Programm mit Dokumentationen und Spielfilmen
Das Programm der Reihe umfasst sowohl Dokumentationen als auch Spielfilme, die sich mit Themen wie Identität, Liebe und Diskriminierung auseinandersetzen. Geplant sind unter anderem Beiträge über die Geschichte der LGBTQ-Bewegung, Porträts von Aktivisten sowie fiktionale Geschichten, die queere Beziehungen und Familienmodelle zeigen. Die Auswahl erfolgt in Zusammenarbeit mit queeren Filmfestivals und Kulturinstitutionen.
Gesprächsrunden und Hintergrundinformationen
Begleitend zu den Filmen wird der RBB auch Gesprächsrunden und Interviews mit Regisseuren, Experten und Zeitzeugen ausstrahlen. So sollen die Zuschauer die Möglichkeit erhalten, tiefer in die Thematik einzutauchen und verschiedene Standpunkte kennenzulernen. „Wir wollen mit dieser Reihe einen Raum schaffen, in dem queere Geschichten sichtbar werden und Diskussionen angeregt werden“, so ein Sprecher des Senders.
Regelmäßige Ausstrahlung im Programm
Die queer Filmreihe wird voraussichtlich einmal im Monat am späten Abend ausgestrahlt. Die genauen Termine werden auf der Website des RBB bekannt gegeben. Der Sender betont, dass die Reihe langfristig angelegt ist und kontinuierlich erweitert werden soll. „Es ist uns ein Anliegen, die Vielfalt unserer Gesellschaft abzubilden und queeren Stimmen eine Plattform zu bieten“, heißt es in einer Mitteilung.
Reaktionen aus der Community
Bereits im Vorfeld stieß die Ankündigung auf positive Resonanz in der queeren Community. „Es ist großartig, dass ein öffentlich-rechtlicher Sender sich dieser Verantwortung stellt und queere Inhalte fest im Programm verankert“, erklärt eine Sprecherin des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg. Man hoffe, dass andere Sender diesem Beispiel folgen.



