„Bares für Rares“: Zufallsfund wird zum teuren Kunstschatz
Zufallsfund wird zum teuren Kunstschatz bei Bares für Rares

Bronzefigur aus dem Sozialkaufhaus: Raimund macht den Fang seines Lebens

In der heutigen Ausgabe von „Bares für Rares“ erlebte Raimund aus Singen am Hohentwiel eine große Überraschung. Vor drei Jahren entdeckte er eine abstrakte Bronzefigur in einem Sozialkaufhaus. „Sie hat mich angesprungen“, erzählte er. Der Preis: 35 Euro. Was er damals nicht wusste: Es handelte sich um ein signiertes und datiertes Kunstwerk des Schweizer Künstlers Schang Hutter aus dem Jahr 1983, eines von nur 30 Exemplaren.

Experte bestätigt: Seltene Rarität in exzellentem Zustand

Colmar Schulte-Goltz, Experte der Sendung, identifizierte die „Stehende Figur“ sofort. „Das war also der Fang Ihres Lebens, das kann ich wirklich sagen“, lobte er Raimund. Die Bronze sei in „exzellentem Zustand“ und „sofort handelsfähig“. Den Wert taxierte er auf 2.000 bis 2.500 Euro. Damit vervielfachte sich der ursprüngliche Kaufpreis um das 57- bis 71-Fache.

Händlerraum: Gebote steigen schnell auf 2.000 Euro

Im Händlerraum erkannten die Händler sofort die Qualität des Stücks. Die Gebote starteten bei 350 Euro und kletterten binnen Minuten auf 1.800 Euro. Raimund forderte „glatt 2.000 wär besser“. Händler Julian Schmitz-Avila stimmte zu. Aus 35 Euro wurden so in wenigen Minuten 2.000 Euro – ein Traum für jeden Schnäppchenjäger.

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Weitere Raritäten der Sendung vom 3. Juli 2026

Neben dem Highlight gab es weitere Fundstücke: Sarah und Jacqueline brachten eine Brotschneidemaschine von Zassenhaus aus den 1930er- bis 1950er-Jahren mit, geschätzt auf 100 bis 120 Euro. Dietmar Kluge präsentierte drei Exlibris von Heinrich Vogeler (1897–1907), Wert: 600 bis 800 Euro. Karen und Achim zeigten ein TRIX Express-Modellstraßenbahn-Set (1960–1964), geschätzt auf 150 bis 200 Euro. Delia ließ ein antikes Collier aus Magdeburg (um 1910) bewerten – die Expertin Wendela Horz schätzte den Wert auf rund 1.000 Euro.

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