Der US-Schauspieler Danny Glover, der durch Filme wie „Die Farbe Lila“, „Der einzige Zeuge“ und die „Lethal Weapon“-Serie weltbekannt wurde, leidet an Alzheimer. Der 79-Jährige machte die Diagnose in einem Interview in der „Today“-Show beim US-Sender NBC öffentlich. Die Erkrankung sei bereits vor einigen Jahren festgestellt worden, teilte der Schauspieler mit.
Glover: „Ich kann gewissermaßen damit leben“
„Ich kann gewissermaßen damit leben“, sagte Glover, räumte jedoch ein, dass er mit einer Verschlechterung seines Zustands im Verlauf der Krankheit rechne. Dem Bericht zufolge zeigen sich bereits Auswirkungen auf seine Beweglichkeit, Sprache und sein Erinnerungsvermögen.
Über 170 Film- und Fernsehrollen
Glover, der am 22. Juli 80 Jahre alt wird, hat in über 170 Filmen und Fernsehserien mitgespielt. Steven Spielberg holte ihn 1985 für das Südstaatendrama „Die Farbe Lila“ vor die Kamera. In dem Thriller „Der einzige Zeuge“ mimte er einen korrupten Polizisten. In der Blockbuster-Reihe „Lethal Weapon“ war er viermal an der Seite von Mel Gibson als Polizist in Los Angeles auf Verbrecherjagd zu sehen.
Aktivist und Ehrenoscar-Träger
Neben seiner Filmarbeit ist Glover als Aktivist tätig. Er setzt sich für die Rechte von Arbeitern und als Goodwill-Botschafter des Kinderhilfswerks Unicef ein. Bei der Vergabe der Ehren-Oscars wurde der Schauspieler 2022 für sein soziales Engagement mit dem Jean-Hersholt-Preis geehrt.
Alzheimer: Häufigste Demenzform
Die Alzheimer-Erkrankung ist die häufigste Form von Demenz. Dabei kommt es zu einem Absterben von Nervenzellen im Gehirn, was zu Vergesslichkeit, Verwirrtheit, Sprachstörungen oder Orientierungslosigkeit führt.



