Frühes Aus für French-Open-Champion in Wimbledon
Nur wenige Wochen nach ihrem Triumph bei den French Open ist Mirra Andrejewa in Wimbledon bereits in der zweiten Runde ausgeschieden. Die 19-jährige Russin unterlag der zweimaligen Grand-Slam-Siegerin Barbora Krejcikova aus Tschechien mit 6:4, 5:7, 4:6. Nach dem Matchende ließ Andrejewa ihrem Frust freien Lauf und warf ihren Schläger weg. In der anschließenden Pressekonferenz kamen ihr die Tränen.
Vom Höhenflug zum Tiefschlag
Erst im Juni hatte Andrejewa in Paris ihren ersten Grand-Slam-Titel gefeiert und damit für Aufsehen gesorgt. Der Erfolg in Roland Garros hatte die junge Spielerin in den Fokus der Tenniswelt gerückt. Nun folgte die Ernüchterung auf dem Rasen von Wimbledon. Gegen Krejcikova, die bereits 2021 in Paris und 2022 in Wimbledon triumphierte, zeigte Andrejewa zunächst eine starke Leistung, ehe sie im zweiten Satz den Faden verlor.
Statistik und Analyse
Im gesamten Match gelangen Andrejewa 35 Winner, aber auch 42 unerzwungene Fehler. Ihre Aufschlagquote lag bei 62 Prozent. Krejcikova nutzte 6 von 11 Breakchancen, während Andrejewa nur 4 von 10 Breaks verwertete. Die Partie dauerte 2 Stunden und 18 Minuten. „Ich bin sehr enttäuscht, weil ich das Gefühl hatte, gut zu spielen. Aber sie hat in den wichtigen Momenten besser gespielt“, sagte Andrejewa nach der Niederlage.
Reaktionen und Ausblick
Das frühe Aus in Wimbledon ist ein Rückschlag für Andrejewa, die in der Weltrangliste aktuell auf Platz 22 steht. Dennoch bleibt die Saison für die junge Russin vielversprechend. Mit dem French-Open-Titel hat sie bereits ihr großes Potenzial unter Beweis gestellt. Experten sehen in ihr eine künftige Top-10-Spielerin. Nächste Station für Andrejewa ist vermutlich die US-Tour, wo sie bei den Turnieren in Washington und Cincinnati sowie den US Open antreten wird.



