Finch erfüllt sich Lebenstraum: 50.000 Fans in der Alten Försterei
Finch erfüllt sich Lebenstraum in der Alten Försterei

Rapper Finch hat sich einen Lebenstraum erfüllt: Am Freitag und Sonnabend spielte der 36-jährige Künstler zwei ausverkaufte Konzerte in der Alten Försterei, der Heimstätte von Union Berlin. Insgesamt 50.000 Fans strömten an beiden Abenden in das Stadion – jeweils 25.000 pro Show. Damit war die Location, die sonst vor allem für das traditionelle Weihnachtssingen bekannt ist, restlos gefüllt.

Finch: „Der größte Moment meiner Karriere“

Für den gebürtigen Frankfurter (Oder), der mit bürgerlichem Namen Nils Wehowsky heißt, war das Doppelkonzert ein Höhepunkt seiner Laufbahn. Sein aktuelles Album „Außenseiter Spitzenreiter“ hatte zuvor wie seine drei Vorgänger die Spitze der deutschen Charts erklommen. Dennoch betonte Finch vor den Shows: „Das ist der größte Moment meiner ganzen Karriere.“ Der bekennende Union-Fan steht normalerweise bei Heimspielen auf der Waldseite, direkt neben seinem Freund und Ex-Union-Profi Christopher Quiring (35). Diesmal stand er jedoch selbst im Mittelpunkt – auf einer riesigen Bühne mitten im Stadion.

Gänsehaut-Moment mit Union-Hymne

Der Auftakt beider Konzerte sorgte für Gänsehaut: Sie begannen mit der Union-Hymne. Finch stimmte immer wieder „Alte Försterei!“-Sprechchöre an und heizte den Fans mächtig ein. Dabei wechselte er mehrfach das Trikot, unter anderem mit den Namen der Union-Legenden Torsten Mattuschka, Michael Parensen und Damir Kreilach auf dem Rücken. Die Fans aus ganz Deutschland, die nach Berlin gereist waren, sangen jede Zeile mit und verwandelten die Alte Försterei in eine einzige große Party.

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Prominente Unterstützung auf der Bühne

Finch bekam auf der Bühne prominente Verstärkung. Mit dabei waren unter anderem Nico Santos, Kati K, SDP, Mia Julia, Marteria, Bosse, Greeen, Monchi, Boki und Electric Callboy. Auch auf den Tribünen wurde kräftig gefeiert. Am Freitag schauten die Union-Profis Marvin Friedrich, Tim Skarke und Carl Klaus sowie Physiotherapeut Robert Kemna und Ex-Verteidiger Paul Jaeckel vorbei. Friedrich verriet: „Ich wurde von Finch eingeladen. Es hat Spaß gemacht. Es war mal etwas anderes.“

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