Schlägerei in Berlin-Hellersdorf: 29 Festnahmen bei linken Gruppen
29 Festnahmen bei Schlägerei linker Gruppen in Berlin

In Berlin-Hellersdorf sind am Samstag zwei linke Gruppierungen mit Baseballschlägern, Holzlatten und Feuerlöschern aufeinander losgegangen. Die Polizei rückte mit zahlreichen Kräften an und nahm insgesamt 29 Personen fest. Der Hintergrund des Streits war der Nahost-Konflikt.

Streit um Nutzungsrechte in Jugendzentrum

Nach Angaben der Berliner Polizei gerieten gegen 14 Uhr eine mutmaßlich pro-israelische und eine offenbar israelfeindliche Gruppierung über die Nutzungsvorrechte von Räumen innerhalb eines Jugendzentrums im Stadtteil Hellersdorf in Streit. Die israelfeindliche Gruppierung soll etwa 20 schwarz gekleidete und vermummte Personen mobilisiert haben, die vor dem Haus mit Holzlatten, Baustellen-Absperrungen und Feuerlöschern aufkreuzten. Von dort aus kam es zunächst zu verbalen Auseinandersetzungen mit der Pro-Israel-Gruppe im Gebäude, die ebenfalls schwarz gekleidet und vermummt war.

Eskalation mit Feuerlöschern und Baseballschlägern

Später warfen die Israelhasser vor dem Objekt Gegenstände in Richtung der Kontrahenten und entleerten mehrere Feuerlöscher. Beim Eintreffen einer Hundertschaft haute die antiisraelische Gruppierung ab. Doch damit war der Konflikt längst nicht beendet. Eine Gruppe soll sich im Gebäude verbarrikadiert haben, um der anderen den Zutritt zu verwehren. Gegen 18.30 Uhr entdeckten die Einsatzkräfte dann mehrere Personen auf dem Dach des Jugendzentrums, die sich unter anderem mit Baseballschlägern attackierten.

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29 Festnahmen und Ermittlungen

Insgesamt wurden 29 Personen festgenommen. Die Polizei ermittelt wegen Landfriedensbruchs. An einem Einsatzwagen stachen die Randalierer einen Reifen platt. Die Beamten inspizierten ihr beschädigtes Fahrzeug, an dem ein Reifen zerstochen wurde.

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