Miley Cyrus, 33, blickt in einem Interview mit dem britischen Magazin «Wonderland» auf ihre frühe Karriere zurück und spricht über den immensen Druck, dem sie als junger Star ausgesetzt war. Die Sängerin und Schauspielerin, die durch die Disney-Serie «Hannah Montana» weltberühmt wurde, räumt ein, dass sie zeitweise ihre eigene Identität aus den Augen verlor.
Der Druck der Erwartungen anderer
«Manchmal glaubte ich, dass die Vorstellungen anderer Leute von mir meine eigenen wären», sagte Cyrus. Diese Übernahme fremder Erwartungen führte dazu, dass sie für eine Weile ihre eigene Stimme nicht mehr hörte. Mit dem Blick von heute hätte sie sich gewünscht, es sich selbst leichter zu machen. Als Teenager fühlte sie sich verpflichtet, ihre große Reichweite zu nutzen, um «die Welt zu retten», was enormen Druck erzeugte. «Ich habe realisiert, dass Veränderung so nicht passiert. Veränderung passiert, wenn jeder seinen Part übernimmt», erklärt die Sängerin. Sie sei nun bemüht, ihre Seite der Straße sauber zu halten und die Bühne zu nutzen, um andere zu mehr Mitgefühl zu inspirieren.
Frühe Karriere und «Hannah Montana»
Mit 13 Jahren stand Cyrus als Hauptdarstellerin der Serie «Hannah Montana» vor der Kamera, zusammen mit ihrem Vater Billy Ray Cyrus. Die Serie machte sie zu einem der kommerziell erfolgreichsten Popstars ihrer Generation. «Diese Jahre waren elektrisierend», erinnert sie sich. «Damals war ich so furchtlos wie ein Kind, das den Hügel mit dem Fahrrad herunterfährt und noch nie gefallen ist. Es denkt überhaupt nicht daran, sich zu verletzen.» Rückblickend ist sie dankbar für diese Erfahrungen, aber auch dafür, sie überstanden zu haben: «Ich bin dankbar, sie gelebt zu haben, und dankbar, sie überstanden zu haben.»
Einsatz für queere und obdachlose Jugendliche
2014 gründete Cyrus die «Happy Hippie»-Stiftung, die sich laut eigenen Angaben für obdachlose und queere Jugendliche sowie andere schutzbedürftige Gruppen einsetzt. Mit ihrer Plattform möchte sie Mitgefühl fördern. Ihr jüngstes Album «Something Beautiful» erschien im Mai 2025.



