Ein kurioser Vorfall überschattete den Auftritt von Popstar Robbie Williams beim WM-Finale zwischen Spanien und Argentinien im Studio von MagentaTV. Dem 52-jährigen Sänger fiel ein weißer Klumpen aus dem Mund, der auf seinem Mikrofon landete. In den sozialen Medien entbrannte sofort der Verdacht, es handle sich um Kokain. Williams selbst stellte die Aufregung jedoch schnell klar: Es handelte sich um ein Pfefferminzbonbon.
Der Vorfall im Detail
Williams war spontan zur Expertenrunde von Johannes B. Kerner und Laura Wontorra gestoßen, um das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft zu kommentieren. Doch statt fußballerischer Analysen sorgte eine Szene für Aufsehen: Ein kleiner weißer Brocken fiel aus seinem Mund auf das Mikrofon. Williams wischte ihn weg, wobei der Stoff an seiner Hand haften blieb. Als er sich am Kopf kratzte, hinterließ er dort den weißen Fleck.
Ein Nutzer auf X kommentierte sarkastisch: „Wenn mir ein Stück Koks aus dem Gesicht fällt, klebe ich es mir auch immer an die Stirn, damit ich es später nicht vergesse und weiter verzehren kann.“ Der Beitrag wurde tausendfach geteilt und angezeigt.
Williams' Aufklärung via Instagram
Nur einen Tag später, am 21. Juli 2026, meldete sich Williams selbst zu Wort. In einem Instagram-Video entschuldigte er sich: „Ich möchte mich nur für den Gegenstand entschuldigen, der gestern auf das Mikrofon gefallen ist. Das war äußerst unprofessionell.“ Er beruhigte seine Fans: „Leute hätten sich Sorgen gemacht, aber das ist schon in Ordnung, denn ich hatte noch ein paar mehr.“ Dann streckte er die Zunge heraus und zeigte grinsend zwei Pfefferminzbonbons. Dazu schrieb er: „Ich bin gerade aufgewacht und fühle mich … minzig.“
Hintergrund: Williams' Drogenvergangenheit
Die Besorgnis der Fans war nicht unbegründet. Anfang der 2000er Jahre kämpfte Williams mit schwerer Drogensucht und Alkoholismus. Unter anderem soll er abhängig von dem ADHS-Medikament Adderall gewesen sein. Er war mehrfach in Entzugskliniken, zuletzt 2007. Seitdem ist Williams eigenen Angaben zufolge trocken und clean. Sein Auftritt beim WM-Finale war Teil der FIFA-Hymne „Desire“. Zudem hatte er im Januar 2026 das Album „Britpop“ veröffentlicht, eine musikalische Zeitreise in die Neunzigerjahre.
Reaktionen in den sozialen Medien
Nach Williams' Aufklärung schlug die Stimmung in den sozialen Netzwerken um. Viele Nutzer zeigten Erleichterung und amüsierten sich über den Aufruhr. Ein User schrieb: „Nur Robbie Williams kann mit einem Pfefferminzbonbon weltweit für Schlagzeilen sorgen.“ Der Vorfall bleibt ein kurioses Kapitel der WM-Berichterstattung.



