Suri Cruise, die 20-jährige Tochter von Tom Cruise (64) und Katie Holmes (47), hat ihren Nachnamen offiziell abgelegt. Promiportale wie „People“ und „Page Six“ berichten unter Berufung auf das Wählerregister von Allegheny County im US-Bundesstaat Pennsylvania, dass Suri nun mit Nachnamen Noelle heißt – dem zweiten Vornamen ihrer Mutter Katie Holmes. Der Schritt gilt als weiteres Zeichen für das zerrüttete Verhältnis zwischen Suri und ihrem Vater Tom Cruise.
Namensänderung dokumentiert
Die Eintragung im Wählerregister von Pennsylvania bestätigt die Namensänderung offiziell. Wann genau Suri den Namen Cruise ablegte, ist nicht bekannt. Weder Tom Cruise noch Katie Holmes haben sich bislang öffentlich zu den Berichten geäußert. Suri lebte nach der Trennung ihrer Eltern im Jahr 2012 bei ihrer Mutter und studiert inzwischen. Die Namensänderung könnte ein symbolischer Schritt sein, um sich weiter vom Vater zu distanzieren.
Hintergrund der Familie
Tom Cruise und Katie Holmes heirateten 2006, sieben Monate nach Suris Geburt. Die Ehe hielt nur sechs Jahre; 2012 reichte Holmes die Scheidung ein. Seitdem ist das Verhältnis zwischen Schauspieler und seiner Tochter angespannt. Berichten zufolge hat Suri den Kontakt zu ihrem Vater weitgehend abgebrochen. Der „Mission: Impossible“-Star war in der Vergangenheit wegen seiner Zugehörigkeit zur Scientology-Kirche in die Kritik geraten, was ebenfalls als Belastung für die Familie gilt.
Weiterer Fall in Hollywood
Nur eine Woche zuvor wurde bekannt, dass auch Vivienne Jolie-Pitt, die 15-jährige Tochter von Angelina Jolie (51) und Brad Pitt (62), beantragt hat, den Nachnamen Pitt streichen zu lassen. Sie gab „persönliche Gründe“ an. Vivienne folgt damit ihren Geschwistern Shiloh (20), Zahara (21) und Maddox (24), die bereits ähnliche Schritte unternommen haben. Angelina Jolie und Brad Pitt waren von 2005 bis 2016 ein Paar; die Scheidung folgte nach einem Vorfall an Bord eines Privatflugzeugs, bei dem Pitt gegenüber Jolie und den Kindern handgreiflich geworden sein soll. Die Ermittlungen wurden eingestellt, doch das Sorgerechtsverfahren zog sich jahrelang hin.
Trend in Promifamilien
Die Namensänderungen von Suri Cruise und Vivienne Jolie-Pitt zeigen einen Trend: Kinder berühmter Eltern distanzieren sich zunehmend öffentlich von ihren Vätern. In beiden Fällen stehen langjährige Familienkonflikte im Hintergrund. Während Suri den Mädchennamen ihrer Mutter annahm, wählten Viviennes Geschwister teils neue Nachnamen. Die Schritte sind rechtlich einfach, aber symbolträchtig – sie unterstreichen den Wunsch nach Abgrenzung und Eigenständigkeit.



