Mit „Heartstopper Forever“ endet die beliebte High-School-Serie über Freundschaft und queeres Begehren. Das Ergebnis: bittersüße Melancholie, schreibt Kritiker Andreas Busche im Tagesspiegel.
Ein abruptes, aber emotional befriedigendes Ende
Jedem Ende wohnt ein Anfang inne. Was für die Schulzeit gilt (nicht nur im Kino das Sinnbild der Adoleszenz), trifft auch auf den Film „Heartstopper Forever“ zu, mit dem Netflix eine der beliebtesten Feelgood-Serien der vergangenen Jahre etwas abrupt, aber emotional doch für alle Protagonist:innen satisfaktionsfähig abschließt. Die Algorithmen haben die zu Herzen gehende High-School-Liebesgeschichte von Charlie (Joe Locke) und Nick (Kit Connor) in die Playlists von Millionen von Netflix-Usern gespült.
Queere Medienlandschaft verliert wichtigen Titel
Die Serie „Heartstopper“ hat in der queeren Medienlandschaft eine Lücke hinterlassen, die schwer zu füllen sein wird. Mit ihrem positiven und einfühlsamen Blick auf queere Jugendliche und deren Beziehungen hat sie Maßstäbe gesetzt. Der Abschlussfilm „Heartstopper Forever“ bietet nun einen würdigen, wenn auch melancholischen Schlusspunkt.
Bittersüße Melancholie als Fazit
Kritiker Andreas Busche beschreibt das Finale als „bittersüße Melancholie“. Die Serie endet nicht mit einem lauten Knall, sondern mit einem leisen, emotionalen Abschied, der den Charakteren gerecht wird und den Zuschauern ein Gefühl der Erfüllung gibt. „Heartstopper Forever“ ist damit ein gelungener Abschluss einer Ära, die viele Fans weltweit begeistert hat.



