Chinesische KI-Modelle: Unkalkulierbares Sicherheitsrisiko für Europa
Chinesische KI: Unkalkulierbares Sicherheitsrisiko

Der Aufstieg chinesischer KI-Modelle stellt ein unkalkulierbares Sicherheitsrisiko für Europa dar. Wer glaubt, dass die Nutzung günstiger chinesischer Modelle auf geschlossenen Servern unbedenklich sei, ignoriert den Grundsatz, dem Peking alle IT-Firmen unterwirft. Das schreibt Dana Heide in einem Kommentar.

Xi Jinping profitiert von internationalen Schlagzeilen

Für den chinesischen Staats- und Parteichef Xi Jinping könnte es gerade kaum besser laufen. Während US-Präsident Donald Trump sein Land im Nahen Osten immer tiefer in einen Krieg zieht, produziert China international positive Schlagzeilen. Nun hat das Pekinger Unternehmen Moonshot es offenbar geschafft, den Rückstand zu den KI-Modellen von OpenAI und Anthropic aufzuholen.

Wachsende Nutzung chinesischer Modelle in Europa

In Europa wächst die Zahl der Unternehmen, die auf die kostengünstigeren Modelle aus China setzen. Was sie dabei ignorieren: Chinesische Open-Source-Modelle stellen ein unkalkulierbares Sicherheitsrisiko dar. So kann sich keiner, der ein chinesisches Modell nutzt, darauf verlassen, dass keine sogenannte Backdoor installiert ist – ein Einfallstor für Polizei und Geheimdienste.

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Sicherheitslücken aktivieren sich selbstständig

Die Modelle nutzt man zwar auf eigenen Servern. Aber es gibt Sicherheitslücken, die sich selbstständig, etwa beim Eintreten eines bestimmten Events, aktivieren. Dabei ist wichtig zu wissen: Jedes Unternehmen in China ist qua Gesetz zur Zusammenarbeit mit der Kommunistischen Partei verpflichtet. Ausnahmen gibt es nicht.

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