Ebola-Fälle im Kongo auf über 700 gestiegen – 149 Tote
Ebola-Fälle im Kongo auf über 700 gestiegen

Die Demokratische Republik Kongo hat einen weiteren Anstieg der Ebola-Fälle verzeichnet. Nach Regierungsangaben vom Samstag ist die Zahl der bestätigten Infektionen auf 710 gestiegen, darunter 149 Todesfälle. Die Daten spiegeln den Stand von Freitag wider. Innerhalb von 24 Stunden wurden 21 neue Fälle registriert.

Entwicklung in Uganda

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte zuvor mitgeteilt, dass die Zahl der bestätigten Fälle im Kongo auf 676 gestiegen sei, mit 136 Todesopfern. Im Nachbarland Uganda wurden 19 bestätigte Fälle gemeldet, darunter mindestens zwei Todesfälle. Laut WHO gab es in Uganda in den vergangenen sechs Tagen keine neuen Infektionen. Gemeinsam mit den nationalen Behörden werde weiter an der Eindämmung der Epidemie gearbeitet.

Impfstoffentwicklung

Als Reaktion auf den Ausbruch entwickelt der US-Biotechkonzern Moderna mit Unterstützung der internationalen Impfallianz CEPI einen Impfstoff. CEPI stellt dafür bis zu 50 Millionen Dollar zur Verfügung. Zudem haben die globale Impfallianz Gavi und der Pandemiefonds der Weltbank weitere Millionensummen zugesagt, um die Impfstoffentwicklung und Krankheitsbekämpfung zu unterstützen.

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Der Ausbruch im Kongo wurde vor knapp einem Monat offiziell festgestellt. Er ist schwer zu kontrollieren, da für den Erreger vom Typ Bundibugyo weder ein Impfstoff noch eine spezifische Therapie existiert.

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