WM 2026: Tunesien feuert Trainer Lamouchi nach 1:5 gegen Schweden
WM 2026: Tunesien feuert Trainer Lamouchi nach 1:5

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko ist gerade einmal vier Tage alt, doch schon soll der erste Trainer seinen Posten verloren haben. Der afrikanische Teilnehmer Tunesien kassierte gegen Schweden eine herbe 1:5-Niederlage. Wie der tunesische Journalist Romain Molina, der unter anderem für die New York Times, The Guardian, BBC und CNN schreibt, auf der Plattform X berichtet, wurde Nationalcoach Sabri Lamouchi nach einer kurzfristig einberufenen Krisensitzung entlassen.

Krisensitzung nach Debakel

Molina, der 577.000 Follower auf X hat, schrieb dort: „Es ist das Aus für Sabri Lamouchi als Trainer der tunesischen Nationalmannschaft.“ Sein tunesischer Journalistenkollege Matteo Trabelsi ergänzte in einem Beitrag, den Molina ebenfalls teilte: „Mit Romain Molina hatte ich bereits über das Verhalten von Sabri Lamouchi in der tunesischen Kabine und seine mangelnde Fähigkeit gesprochen, die Mannschaft hinter sich zu vereinen. Damals wurde uns vorgeworfen, zu lügen und die Gruppe destabilisieren zu wollen. Das Ergebnis: Nach dem ersten Gruppenspiel wurde er entlassen. Bravo, Trainer. Aber wahrscheinlich sind natürlich wieder die Journalisten schuld.“

Offizielle Bestätigung steht noch aus

Eine offizielle Bestätigung des tunesischen Fußballverbandes steht noch aus. Allerdings berichtet auch der tunesische Radiosender Radio Mosaïque FM, dass der Verband die Krisensitzung nach der herben Auftaktklatsche vorgeschlagen habe. Laut dem Radiosender könnte der ehemalige Nationalspieler und Ex-Premier-League-Star Wahbi Khazri (35, unter anderem für Sunderland aktiv) interimsweise bis zum Ende der WM übernehmen.

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Schon vor der WM kriselte es

Bereits in den Wochen vor dem WM-Start gab es Probleme bei den Tunesiern. Bei der Generalprobe gegen Belgien setzte es eine 0:5-Pleite, zuvor eine 0:1-Niederlage gegen Österreich. Unter Lamouchi, der erst im Januar das Amt übernommen hatte, gab es in insgesamt nur fünf Spielen einen einzigen Sieg – ein 1:0 gegen Haiti bei seinem Debüt. Nun scheint das Missverständnis bereits beendet worden zu sein.

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