Toskana: Hündin stirbt bei Schutz von Kleinkind vor Wolf
Hündin stirbt bei Schutz von Kleinkind vor Wolf

Ein mutiger Hund hat in der italienischen Toskana einem zweijährigen Kind wahrscheinlich das Leben gerettet. Wie die Online-Nachrichtenseite „Versilia Today“ berichtet, ereignete sich der Vorfall am vergangenen Wochenende im Ortsteil Orbicciano. Eine Familie feierte dort im Innenhof ihres Bauernhauses einen Grillabend. Die Mutter war in der Küche, der Vater am Grill, und der zweijährige Sohn spielte auf dem Rasen.

Wolf von Essensgerüchen angelockt

Ein Wolf, offenbar angelockt von den Essensgerüchen, drang auf das Grundstück ein und näherte sich dem Kind. Die Familienhündin stellte sich dem Raubtier mutig in den Weg, vermutlich um den Jungen zu schützen. Der Wolf griff daraufhin die Hündin an, biss ihr in den Hals und zerrte sie weg.

Der Vater und mehrere Nachbarn versuchten vergeblich, die Hündin zurückzuholen. Der Wolf tauchte immer wieder auf und ließ nicht von seinem Opfer ab. Am nächsten Morgen fand die Familie nur noch Überreste ihres Hundes.

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Mehrere Wölfe beteiligt?

Ein nationaler Verband zum Schutz der Umwelt und des ländlichen Lebens vermutet, dass möglicherweise mehrere Wölfe an dem Angriff beteiligt waren. Ein einzelner Wolf richte einen Hund normalerweise nicht so zu. Die Behörden haben angekündigt, den Vorfall zu untersuchen.

Der tragische Vorfall zeigt die zunehmende Konflikte zwischen Menschen und Wölfen in Italien, die sich aufgrund der wachsenden Wolfspopulation häufen. Experten raten, bei Grillabenden in ländlichen Gebieten besondere Vorsicht walten zu lassen und Essensreste nicht offen liegen zu lassen.

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