Staatsschutz ermittelt: Brandanschlag auf Flüchtlingsunterkunft in Hellersdorf
Brandanschlag auf Flüchtlingsheim in Hellersdorf

In der Nacht zu Dienstag wurde eine Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete in der Albert-Kuntz-Straße in Berlin-Hellersdorf Ziel eines Brandanschlags. Gegen 23:15 Uhr bemerkte ein Bewohner Flammen an der Fassade des Gebäudes. Der Sicherheitsdienst der Unterkunft konnte den Brand noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr löschen. Wie die Polizei mitteilte, griff das Feuer nicht auf das Gebäude oder andere Gegenstände über. Es wurde niemand verletzt.

Staatsschutz übernimmt Ermittlungen

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei wurde ein brennender Gegenstand gegen die Hausfassade geworfen. „Nach bisherigen Erkenntnissen wurde ein brennender Gegenstand gegen die Hausfassade geworfen“, erklärte ein Polizeisprecher. Die weiteren Ermittlungen führt ein Fachkommissariat des Polizeilichen Staatsschutzes des Landeskriminalamtes (LKA). Die Beamten prüfen nun ein politisches Motiv. Der Hintergrund der Tat ist noch unklar.

Ermittlungen laufen auf Hochtouren

Die Polizei hat die Spurensicherung eingeleitet und sucht Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Nähe der Unterkunft beobachtet haben. Die Albert-Kuntz-Straße in Hellersdorf ist ein ruhiges Wohngebiet. Die Unterkunft wird von mehreren Geflüchteten bewohnt. Nach Angaben der Polizei gab es in der Vergangenheit keine vergleichbaren Vorfälle an dieser Adresse. Der Staatsschutz arbeitet eng mit der örtlichen Polizeiinspektion zusammen. Sobald neue Erkenntnisse vorliegen, wird die Öffentlichkeit informiert.

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