Dürrestress: Nur noch ein Sechstel des Wassers in der Donau
Dürre in Deutschland: Flüsse wie Donau und Rhein leiden

Die Flüsse in Deutschland leiden massiv unter der anhaltenden Trockenheit und den hohen Temperaturen. Besonders betroffen ist die Donau: An manchen Stellen floss zuletzt nur noch ein Sechstel der üblichen Wassermenge. Dies berichtet der Spiegel unter Berufung auf aktuelle Pegelstände.

Niedrigwasser in der Donau: Pegel sinken weiter

In Herbertingen an der Donau wird derzeit ein extrem niedriger Wasserstand gemessen. In den kommenden Tagen könnte der Pegel weiter sinken, wie die Wettervorhersagen zeigen. Die Ursache ist der viel zu warme und trockene Sommer, der die Flüsse unter Dürrestress setzt.

Der Klimawandel verändert nicht nur die Wassermenge, sondern auch die Zusammensetzung der Tierwelt. Wärmeliebende Fischarten wie der Rapfen oder die Nase wandern vermehrt in die deutschen Flüsse ein, während kälteempfindliche Arten zurückgehen.

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Auswirkungen auf Rhein und andere Ströme

Auch der Rhein leidet unter der Trockenheit. Die Pegelstände sind vielerorts niedrig, was die Schifffahrt beeinträchtigt. Die Frachtschiffe können nur noch mit reduzierter Ladung fahren, was die Transportkosten erhöht.

Die anhaltende Trockenheit hat auch Auswirkungen auf die Landwirtschaft und die Trinkwasserversorgung. In einigen Regionen wird bereits über Wasserentnahmeverbote nachgedacht.

Klimaforscher warnen vor häufigeren Dürren

Laut Klimaforschern werden solche Dürreperioden in Zukunft häufiger auftreten. Die Flüsse werden sich anpassen müssen – sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich. Derzeit diskutieren Experten über Maßnahmen wie den Bau von Rückhaltebecken oder die Renaturierung von Auen.

„Die Situation ist ernst, aber nicht hoffnungslos“, zitiert der Spiegel einen Hydrologen. „Wir müssen jetzt handeln, um die Flüsse widerstandsfähiger zu machen.“

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