Am Donnerstag erreicht die dritte Hitzewelle des Jahres in Deutschland ihren Höhepunkt. In einigen Regionen sind laut Experten Temperaturen von mehr als 40 Grad möglich. Sogar der deutsche Temperaturrekord von 41,8 Grad könnte wackeln. Besonders im Osten und Südosten zeigt sich der Sommer noch einmal von seiner extremen Seite.
Temperaturen bis 41 Grad möglich
Diplom-Meteorologe Dominik Jung sagte zu BILD: „Die Temperaturen können auf 30 bis 41 Grad steigen, wobei die hohen Temperaturen über 40 Grad nur südlich des Mains erwartet werden.“ Am heißesten wird es entlang von Rhein, Neckar und im Oberrheingraben. Dort könnte die Luft regelrecht flimmern. Vergleichsweise angenehm bleibt es nur auf den Nordseeinseln mit 23 bis 29 Grad.
Unwetter und Waldbrandgefahr
Eine Kaltfront bringt im Laufe des Tages Windböen von 50 bis 60 km/h. Von Südwesten über den Westen bis in den Norden türmen sich Quellwolken auf, die örtlich kräftige Schauer und Gewitter verursachen. Klimatologe Dr. Karsten Brandt warnt: „Es besteht am Donnerstag und Freitag massive Wald- und Feldbrandgefahr mit dem Index 5 von 5.“ Schon eine achtlos weggeworfene Zigarette oder heiße Grillreste können Brände auslösen. Auch entlang von Bahnstrecken besteht das Risiko von Böschungsbränden durch Funkenflug.
Ausblick auf Freitag und Wochenende
Am Freitag hält die Hitzewelle an. Südlich des Mains sind erneut Temperaturen um die 38 Grad möglich, nördlich des Rheins werden bis zu 32 Grad erwartet. Im Tagesverlauf entstehen vor allem im Norden sowie vom Südwesten bis in die Mitte Deutschlands und in Sachsen teils kräftige Gewitter. Zum Wochenende macht sich die Kaltfront zunehmend bemerkbar. Im Norden und Nordwesten gehen die Temperaturen deutlich auf 23 bis 27 Grad zurück. Im Süden und Osten bleibt es sommerlich bis heiß mit 27 bis 35 Grad, im Südosten örtlich bis 37 Grad, begleitet von kräftigen Gewittern.



